Woraus bezieht die Figur des Hünen aus Hyboria nur ihren Reiz, dass ihm aktuell nach dem MMORPG Age of Conan mit dem Singleplayer-Titel Conan gleich noch ein weiteres Spiel gewidmet wird? Ist es vielleicht die einmalige Gelegenheit die Maskerade der Zivilisiertheit fallen zu lassen, um sich in ein fleischgewordenes Tier zu verwandeln? Oder aber nur schlicht und einfach das Wissen, dass in einem Spiel, wo Conan draufsteht, unumstößlich Schwert-Schnetzeleien fern jeglicher anderer aufgesetzter Gameplay-Eingriffe drin sind?

Von letzterem können jedenfalls die 21 ersten Screenshots zu Nihilistic Softwares Barbaren-Ballade wahrlich ein Liedchen trällern. Denn beinahe im Bildertakt lässt der Lendenschurz-Lebemann auf diesen die Schneide seines Schwertes singen, dass den durchbohrten, zerstückelten und geköpften Gegnern Hören und Sehen vergeht.

Dabei soll der 'Held' im Laufe des Spiels nach und nach zudem immer neue Töne auf der Klaviatur des Todes anstimmen dürfen. Sind es zu Beginn noch 25 bis 30 Angriffs-Combos, gewinnt der wandelnde zwei Meter-Muskel durch das Sammeln von Erfahrung weitere hinzu, die aneinandergereiht ganz besonders verheerende Attacken auslösen. Außerdem lässt Conan nicht alleine nur sein Schwert sprechen. Dank der implementierten Physik wird er obendrein auch zum Beispiel Fässer für seine Zwecke instrumentalisieren können, um sie entweder auf Feinde zu werfen oder sich wortwörtlich durch diese hindurch den Weg freizuschlagen.

Wer also im buchstäblichen Sinne barbarischen Blutbädern etwas abzugewinnen vermag, watet am Besten einfach rüber in die Gamona-Galerie.

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