Nachdem wir erst am Freitag über die kuriosen Ansichten der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächpsychotherapie(GwG) im Bezug auf Killerspiele berichtet haben, tritt nun eine fast noch lächerlichere und absurdere Feststellung den Computerspielern auf die Füße: Flight Simulator X soll Schuld am 11. September 2001 sein! Warum? Weil Microsofts Plattform Terroristen, wie Pekka-Eric Auvinen, Eric Harris oder Dylan Klebold die Möglichkeit gegeben hat, das Steuern realitätsgetreue Flugzeuge in der Simulation zu trainieren, wodurch die reibungslose Verwendung dieser erst ermöglicht wurde.

Aufgesetzt wird das ganze in dem bald erscheinenden Dokumentarfilm „Moral Kombat“ von Spencer Halpin. Mit dabei von der Partie ist Jack Thompson, der die Entwickler Rockstar Games vor wenigen Jahren erst wegen dem Hot Coffe Mod in San Andreas verklagt hatte. Dieser prognostiziert nun einen 10-fachen Anstieg von Schulmassakern in den nächsten Jahren.

In der Dokumentation selbst erhalten noch weitere Spiele, wie Call of Duty, Half-Life 2, GTA und Halo 2 Gastauftritte, bei dem jedoch keins davon ohne heftigste Anschuldigungen und Negativkritik davon kommt.

Nachdem es nun schon fast ein Jahr her ist, als zum ersten Mal der Trailer auf YouTube erschien, steht der Dokumentarfilm kurz vor der Veröffentlichung. Insgesamt soll er zwischen 650,000 und 1,000,000 $ gekostet haben.

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