SEGA verklagte THQ wegen Steam-Vorbestellungen zum Strategiespiel Company of Heroes 2. SEGA hatte die Marke vor wenigen Monaten von THQ übernommen und fordert nun 941.710 US-Dollar ein.

Company of Heroes 2 - SEGA verklagt THQ wegen Steam-Vorbestellungen

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SEGAs Forderungen fallen im Vergleich zu denen der anderen Gläubiger noch ziemlich moderat aus.
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Die Summe kam durch die Steam-Vorbestellungen zusammen: insgesamt 20.755 Exemplare wurden vor der Übernahme durch SEGA über Steam vorbestellt, wobei der Umsatz insgesamt 1,3 Millionen Dollar betrug. Valve erhält 30 Prozent, so dass am Ende also die bereits erwähnten 941.710 US-Dollar übrig bleiben.

SEGA erhebt dabei einen Prioritätsanspruch auf 508.877 Dollar, die von Valve an THQ am 19. Dezember 2012 ausgezahlt wurden. Das ist der gleiche Tag, an dem THQ Insolvenz anmeldete.

SEGA ist nicht das einzige Unternehmen, das von THQ Geld verlangt. Insgesamt wollen die verschiedenen Gläubiger 200 Millionen Dollar sehen. Die Hälfte davon soll durch die Einnahmen aus der THQ-Liquidierung gedeckt sein.

Zu den weiteren Unternehmen gehören unter anderem Mattel, Microsoft, Double Fine und Codemasters.

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