Der Company-of-Heroes-2-Guide versorgt euch mit allem, was ihr zu Relics neuem Strategiespiel wissen müsst: Zuerst kommen allgemeine Guides zu Spielmechaniken und inhaltlichen Belangen, Einheiten, Fahrzeugen, Fraktionen, Taktiken und allem, was es so zu wissen gibt. Im Laufe der nächsten Tage dann ergänzen wir das Nachschlagewerk um eine Komplettlösung der Kampagne mit zahlreichen Tipps und Tricks.

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Der Übersichtlichkeit halber hier eine Unterteilung, was ihr wo findet:

- FAQ: Grundlegendes und Spielmodi
- FAQ: Einheitentypen und Kampf
- FAQ: Vetaranenstufen
- FAQ: Deckung und Terrain
- FAQ: Normale Karten und Schneekarten

- Guide: Sowjetunion - Stärken, Taktiken, Einheiten
- Guide: Alle Einheiten der Sowjetunion mit ihren Vor- und Nachteilen

- Guide: Deutschland - Stärken, Taktiken, Einheiten
- Guide: Alle Einheiten der Deutschen mit ihren Vor- und Nachteilen

- Walkthrough: Alle Missionen der Kampagne gelöst, dazu viele Empfehlungen und Taktiken

Grundlegendes & Spielmodi

Auf der ersten Seite beginnen wir mit grundlegenden Hinweisen und den Spielmodi, die es in Company of Heroes 2 gibt. Unterhalb in der Navigation findet ihr zahlreiche weitere Guides.

Spielmodi

Neben der Kampagne bietet Company of Heroes 2 vor allem zwei Spielmodi: klassische Gefechte mit anderen Spielern oder Computergegnern und die sogenannten Kriegsschauplätze – einzelne Szenarien und Herausforderungen, die man mit einem Freund im Koop-Modus oder alleine bewältigen kann.

- In den Gefechten treten zwei Teams mit je maximal vier Spielern gegeneinander an, die maximale Spieleranzahl richtet sich nach der ausgewählten Karte und ihrer Größe. Statt menschlicher Spieler können auch KIs/Bots eingestellt werden, die in vier Schwierigkeitstufen daherkommen: Leicht, Standard, Schwer und Experte.

- Im Gegensatz zum Vorgänger können diesmal die Fraktionen wild gemischt werden – Deutsche können zusammen mit Sowjets spielen oder zum Beispiel auch gegen andere deutsche Armeen. Historisch nicht sehr akkurat, aber da sich beide Fraktionen sehr unterschiedlich spielen, ändert sich die Dynamik der Gefechte dramatisch, wenn man andere Gegner hat.

- In den Gefechten gibt es zwei Spielmodi, die man auswählen kann: Auslöschung und Siegmarke. Auslöschung ist genau, wonach es klingt: Welches Team zuerst sämtliche Gebäude des gegnerischen Teams zerstört, gewinnt das Spiel. Bei Siegmarken-Spielen starten beide Team mit einem Punktestand, den man wahlweise auf 250, 500 oder 1000 Punkte festlegen kann. Auf der Karte gibt es drei bestimmte Sektoren, die besonders gekennzeichnet sind (auf der Minikarte sind sie als großer Stern sichtbar).

- Wer mehr von diesen Sektoren besetzt hält als der Gegner, lässt die Punkte des feindlichen Teams sinken, je mehr eroberte Siegmarken, desto schneller fällt der Punktestand. Das Team, dessen Punkte zuerst bei Null landen, hat verloren. Die Zerstörung des Gegners ist trotzdem eine Option, aber zumindest bei 250 und 500 Punkten muss man schon früh recht dominant sein, um den Gegner in dem gegebenen Zeitfenster zu überrollen.

Grundlegende Prinzipien

- Ganz prinzipiell funktioniert Company of Heroes 2 so ähnlich wie sein Vorgänger und wie andere Strategietitel von Relic Entertainment. Es wird nicht sehr viel Wert auf Basenbau gelegt und die eigene Kriegsmaschinerie wird nicht finanziert, indem man Rohstoffe abbaut. Stattdessen erlangt man Ressourcen, indem man die jeweilige Karte kontrolliert bzw. dominiert.

- Jede Karte ist in mehrere Sektoren eingeteilt, die genaue Anzahl schwankt. In jedem der Sektoren befindet sich eine Flagge, die um sich einen markierten Einflussbereich hat. Schickt man Infanterie (oder unter bestimmten Umständen auch Fahrzeuge) in diesen Einflussbereich, beginnt man damit, den Sektor zu übernehmen. Man erkennt den Fortschritt daran, dass sich über der Flagge langsam eine kreisförmige Anzeige füllt. Bleibt die Infanterie lange genug im Einflussbereich, erhält man Kontrolle über den Sektor.

- Ist ein Bereich bereits von Feind erobert worden (erkennbar an der roten Färbung der Sektorränder und der Flagge), muss man den Bereich zuerst neutralisieren, was aber ganz genauso funktioniert: Infanterie hinschicken und abwarten. Der gesamte Prozess dauert dann eben länger. Sektoren können nicht erobert werden, wenn sich gleichzeitig feindliche Einheiten im Einflussbereich befinden.

- Eroberte Sektoren erhöhen die Rate an Ressourcen, die der Spieler erhält. Es gibt drei Ressourcen: Arbeitskraft, Munition und Treibstoff. Es gibt (abgesehen von den Siegmarken im entsprechenden Spielmodus) drei grundlegende Arten von Sektoren: Munitionssektoren, Treibstoffsektoren und Standardsektoren, die dem Spieler kleinere Mengen von allen Ressourcen zukommen lassen. Normale Sektoren können von Pionieren mit Gebäuden bebaut werden, die dann entweder mehr Munition oder Treibstoff erzeugen. Das ist außerdem nützlich, weil die Gebäude zerstört werden müssen, bevor der Sektor zurückerobert werden kann. Das kostet den Gegner wertvolle Sekunden, sodass man Einheiten zur Verteidigung schicken kann.

- Neben den grundlegenden Sektorenarten gibt es auch spezielle Sektoren: Steht ein Spähturm bei der Flagge, erhält man Übersicht über einen großen Teil der Karte. Ist der Sektor durch Schraubschlüssel oder ein Rotes Kreuz markiert, werden dort jeweils Fahrzeuge oder Infanteristen repariert und geheilt, wenn sie sich dort aufhalten.

- Arbeitskraft wird zur Anforderung aller Einheiten verwendet. Infanterie kostet ausschließlich Arbeitskraft, ebenso Panzerabwehrgeschütze. Die Errichtung von Gebäuden kostet ebenfalls Arbeitskraft.

- Munition wird für aktivierte Fähigkeiten benutzt, sowohl für die meisten Fähigkeiten der Einheiten (wie etwa Molotow-Cocktails oder Panzerfaust-Angriffe) als auch für Manöver, die man über den Kommandanten der Kompanie freischaltet, etwa Bombardements, Aufklärungsflüge oder Artillerie-Sperrfeuer. Außerdem kann man damit Upgrades für einzelne Einheiten erwerben, z.B. einen Panzer mit einem Maschinengewehr ausstatten oder einem Infanterietrupp eine neue Waffe geben. Auch das Legen von Minen kostet Munition.

- Treibstoff wird vor allem zum Erwerb von Fahrzeugen benutzt, auch von solchen, die man per Kommandanten-Fähigkeit von außerhalb der Karte hereinruft. Die besten Fahrzeuge kosten gewaltige Mengen Treibstoff und die deutschen Fahrzeuge sind in dieser Hinsicht wesentlich teurer als die sowjetischen.

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