Die Geschichte der Command & Conquer-Reihe ist auch eine Geschichte der Zensur. Bereits im ersten Teil wurden menschliche Soldaten für die deutsche Version einfach mit wandelnden Blechbüchsen (Bots) ersetzt. Und auch bei Tiberium Wars wird nun die Schere angesetzt, allerdings nicht ganz so drastisch wie in der Vergangenheit: So werden sich die Fanatiker Einheiten auf Seiten von Nod nicht wie in der englischsprachigen Version selbst in die Luft sprengen, sondern einfach ein Bombenpäkchen fallen lassen und dann das Weite suchen.

Electronic Arts versucht auf diese Weise einer Indizierung aus dem Weg zu gehen. Command & Conquer: Generals wurde 2003 nach einer Blitzindizierung ebenfalls entschärft auf den Markt gebracht. Aus den Suizid Bombern wurden dort fahrende Sprengwagen.

Bisher hieß es jedoch, die Command & Conquer 3: Tiberium Wars Kane-Edition käme ungeschnitten in den Handel. Lediglich die normale Verkaufsversion würde die Zensur enthalten. Ob EA an dieser Veröffentlichungspolitik nun festhält, ist derzeit noch unklar.

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