Civilization Revolution – Test

PS3 | XBox 360

Keine Revolution, aber mindestens so gut, wie auf dem PC: Das Konsolen-Civ überzeugt im Test.

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von David Hain, 13. Juni 2008 12:34 Uhr

„Was spielst du denn da für einen wirren Quark?“ Es muss jetzt beinahe 10 Jahre her sein, seit ich einem meiner Freunde bei einer Runde Civilization 2 über die Schulter geschaut und jene Worte ausgestoßen habe. „Nicht meckern, selber ausprobieren! Du wirst schon sehen, was das Spiel mit dir macht“, frotzelte er damals zurück – und hatte Recht.

Für gewöhnlich dauert es im Schnitt drei Runden, bis man sich in das Spielprinzip eingearbeitet hat. Und – tragisch für all jene, die gern ihren acht Stunden Schlafzyklus einhalten - in ähnlich kurzer Zeit greift auch die Suchtspirale. Nun kündigt Sid Meier für NextGen-Konsolen eine „Revolution“ an. Bleibt Civilization auch mit Gamepad ein Strategie-Schwergewicht?

Und morgen die ganze Welt…

Keine Revolution, aber wohl die gelungenste Form, um das geniale Spielprinzip auf Konsolen zu bannen.FazitAm Anfang steht ein kleines Dorf mit wenigen Siedlern. Die eifrigen Männer strömen aus, legen Felder an, ernten Früchte, erste Straßen werden gebaut, Soldaten werden ausgebildet. Bieten die angrenzenden Ländereien genügend Rohstoffe, lohnt sich die Expansion. Neue, noch größere Städte werden errichtet, Landesgrenzen verschoben, Territorien abgesteckt. Unser Imperium wächst unaufhörlich und bald könnte es die ganze Welt erobern.

Screenshot zu: Keine Revolution, aber mindestens so gut, wie auf dem PC: Das Konsolen-Civ überzeugt im Test.Jeder fängt mal kleiner ein: Am Anfang eines Imperiums stehen ein paar Siedler.

Die PC-Fassung hat’s vorgemacht und über die Jahre perfektioniert: Das komplexe Geflecht aus rundenbasierter Strategie, Wirtschaftsmanagement und Forschung ist zwar relativ schnell verständlich, aber clever und durchdacht genug, um über Monate zu fordern. Rundenweise verschiebt man Militäreinheiten, beauftragt den Bau neuer Gebäude oder veranlasst die Erforschung fortschrittlicher Technologien.

Und wer bereits das Original kennt, weiß sehr wahrscheinlich nur zu gut um die Suchtwirkung der Miniatur-Welteroberung. Kurz noch einen Soldaten ausbilden, schnell noch ins nächste Zeitalter gelangen, hier eine Stadt errichten, da den Kontinent erforschen - der legendäre „Eine Runde noch“-Effekt greift auch in der Konsolen-Fassung von der ersten Minute an und lässt selten vor dem finalen Start ins All wieder los.

Screenshot zu: Keine Revolution, aber mindestens so gut, wie auf dem PC: Das Konsolen-Civ überzeugt im Test.Aufgeräumt, praktisch und übersichtlich: Die Menüs sind nun leichter bedienbar.

Wo die Heimcomputer-Versionen (wie zuletzt Civilization 4) dafür jedoch recht viel Einarbeitungszeit und Mikromanagement benötigen, führt Civilization Revolution den Spieler nun deutlich sanfter ans Geschehen, ohne mit zu komplexen Mechanismen zu überfordern. Die Menüs etwa sind deutlich klarer strukturiert, die meisten Funktionen beschränken sich auf’s Wesentliche.

Kommentare 1
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UtzinatorUtzinator14.06.2008 13:39
golem hat aber eine kampagne gefunden ...
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