Gute 14 Jahre ist es nun her, seit Brian Reynolds und Sid Meier ihre „Civilization“-Fangemeinde auf zu neuen Ufern schickten und sie in „Colonization“ einen neuen Kontinent entdecken und erobern ließen. Das Remake des Erfolgstitels soll nun zeigen, dass das Spielprinzip von einst auch heute noch funktioniert.
Colonization macht nicht Vieles besser als seine 14 Jahre alte Vorlage – aber auch kaum etwas schlechter.FazitImmer wieder hört man heutzutage den Satz, dass die Technik Segen und Fluch zugleich sei. Angewandt auf die Geschichte der Menschheit lässt sich dieser Einwand leicht beweisen. Denn wäre Christoph Columbus 1492 mit einem Navigationsgerät unterwegs gewesen, hätte er möglicherweise die optimale Route nach Ostasien genommen und hätte den amerikanischen Kontinent elegant umschifft.
Zu Beginn steht erst einmal die Entdeckung der neuen Welt im Vordergrund.Während dies den Millionen von vertriebenen, versklavten und getöteten Eingeborenen wohl deutlich lieber gewesen wäre, hätte sich die Geschichte der Menschheit wohl ohne diese Entdeckung deutlich anders entwickelt. Denn durch die Erschließung der gewaltigen Landmasse jenseits des europäischen Festlands begann eine Epoche der Eroberung, Auswanderung und Besiedlung, wie man sie bis dahin nie erlebt hatte.
Dass es auch friedlicher zugehen kann, darf man als Entdecker Amerikas in „Civilization IV – Colonization“ selbst beweisen, denn wie einst Columbus und Gefolge, segelt man anno 1492 gen Westen. Dass im Titel der Name des anderen großen Sid-Meier-Titels, „Civilization“, vorkommt, ist übrigens kein Zufall. Denn die Neuauflage des Strategietitels „Colonization“ basiert auf der Engine des Aufbauhits von 2005, wenngleich „Civilization IV – Colonization“ alleinstehend funktioniert und man keine „Civilization IV“-Fassung zum Spielen benötigt.
von Take-Two Interactive, FiraxisGenre: Rundenbasierte StrategiePC: 3. Quartal 2008Offizielle WebseiteFreigegeben ab 6 Jahren
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Selbst mit gutem willen ist es nicht mehr als ein billiges Civ4-Mod. Da die Entwickler scheinbar keine Lust hatten mehr an der Civ4-Engine zu ändern als unbedingt nötig ist das Spiel eher schlechter als das Original: Die Indianer sind ein Witz und eigentlich nur dafür da einem Geschenke zu geben und später als XP-Quelle herzuhalten, damit man gegen den König den Ansatz einer Chance hat. Bei der Entdeckung hat man auch deutlich gespart - keinen Jungbrunnen, keine Entdeckung des Pazifik, keine Aggressiven oder passiven Indianer, and so on. Und das Balancing natürlich, bzw. dessen fehlen machen das Spiel schlussendlich sinnlos - gegen Indianer und andere Europäer ist man King of the Hill, nur um dann gegen König bei jedem (ja, jedem ) 1:1 Kampf beten zu müssen.
1) die Indianer sind total passiv und das Gefühl der Entdeckung einer Neuen Welt fehlt total. Indios gleichen sich wie ein ei dem anderen und stellen keinen Unterschied dar zu den Europäern, mit denen man auf gleiche Weise in Kontakt tritt.
2) Warum kommt es nicht besser rüber, dass man die großartige und geheimnisvolle zivilisation der Azteken antrifft
3) Bugs ohne Ende, die Aufzuzählen dauert zu lang
Nur eine Frage habe ich: Gibt es immer noch die Staatmänner wie Hudson, Pocahontas & Co?