Das kürzlich veröffentlichte und sehr erfolgreiche Aufbauspiel Cities: Skylines profitierte von der SimCity-Katastrophe von vor etwa zwei Jahren.

Cities: Skylines - Aufbauspiel profitierte von SimCity-Katastrophe

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Ohne das SimCity-Debakel hätte es Cities: Skylines vielleicht nicht gegeben.
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In einem Gespräch mit PC Gamer meinte 'Colossal Order'-Chefin Mariina Hallikainen, dass man eines Tages gerne eine Städtebau-Simulation entwickeln wollte. Zum damaligen Zeitpunkt wusste man, dass es nicht möglich wäre, da das Team aus gerade einmal fünf Mitarbeitern bestand.

Darüber hinaus gab es die Befürchtungen, dass ein derartiges Projekt möglicherweise als billige Kopie angesehen werden könnte. Ein solches Vorhaben sorgte bei den Entwicklern für Angst.

Als dann 2013 SimCity auf den Markt kam, befand sich Cities: Skylines noch nicht aktiv in Entwicklung. Hallikainen ist sich sicher, dass es keine Möglichkeit gegeben hätte, Paradox Interactive damals nach der Ankündigung von SimCity zu überzeugen, ebenfalls eine eigene Aufbau-Simulation zu entwickeln.

Doch nachdem Paradox sah, was mit SimCity passierte, gab es für Cities: Skylines grünes Licht und die Entwicklung begann. Die SimCity-Katastrophe hätte maßgeblich bei der Realisierung von Cities: Skylines geholfen.

In den ersten 24 Stunden hat sich Cities: Skylines 250.000 Mal verkauft. Mehr als 500.000 Exemplare sind es inzwischen, was für Paradox einen neuen Rekord bedeutete.

Cities: Skylines ist für PC, seit dem 21. April 2017 für Xbox One und seit dem 15. August 2017 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.