Wir verlassen die Werkstatt, reisen per Karte wieder zum Hafen und gehen einen Bildschirm nach oben. Das violette Haus mit dem Generator auf dem Dach ist die Spelunke, von der Bozo geschrieben hat. Neben ihm sitzt hier auch Nod, der rechtsäugige der beiden Schläger vom Hafen, und Goal, die etwas pikiert am Tresen die Zeit totschlägt.

Sie ist nicht gewillt, Rufus zu folgen, erwähnt aber während des Gesprächs mehrere Male, dass sie nicht nur Wert auf Manieren und Anstand legt, sondern auch großen Hunger hat. Eine Einladung in ein schickes Restaurant könnte Wunder wirken, wir sollten die Augen offen halten. Der freundliche Barmann stellt ihr außerdem eine salmonellenverseuchte Erdnussschale hin, doch sie verzichtet, dafür sackt Rufus die ekelhafte Knabberei ein.

Wenn wir im Inventar die Datasetten mit der Fernbedienung kombinieren und diese dann mit Goal benutzen, lernen wir auch ihre anderen Persönlichkeiten kennen: Krawall-Goal ist ein rechtes Action-Mädel und legt sich im Gespräch mehrmals mit Rufus an, weil der ein Schlaffi ist. Bozo versucht, hilfreich einzugreifen, denn offenbar hat er Erfahrung mit temperamentvollen Frauen, doch zunächst wimmelt Rufus ihn ab.

Baby-Goal hingegen ist so blauäugig, dass es schon wehtut, aber wenigstens Rufus einigermaßen wohlgesonnen. Als Rufus im Gespräch den Organon erwähnt, erzählt der Barmann von einer Widerstandsbewegung um einen Mann namens Janosch, die ebenfalls gegen den Organon kämpft. Die naive Goal ist sofort Feuer und Flamme und setzt sich in den Kopf, nirgends hinzugehen, solange sie und Rufus nicht auch zum Widerstand gehören. Heidewitzka.

Widmen wir uns zunächst Krawall-Goal. Bozo wollte ja vorhin eingreifen, also fragen wir ihn, ob er ein spezielles „Entermanöver“ beherrscht und erzählen ihm, dass Krawall-Goal sich für uns interessiert. Er warnt uns abermals vor temperamentvollen Frauen, erwähnt aber, dass er bei seiner Ex-Freundin nur einen bestimmten Satz sagen musste, um sie handzahm zu machen. Den Satz will er nicht verraten, aber wenn wir weiter auf ihn einreden, können wir ihn überreden, mal bei seiner Ex vorbeizugucken. Vielleicht schnappen wir ja dabei auch den magischen Satz auf.

Seine Ex ist die Besitzerin des Waffenladens in Klein-Venedig, zwei Bildschirme nach links. Bozo hat sich schickgemacht und, wie wir gleich feststellen, nicht übertrieben: Seine Freundin ist schon eine ziemliche Furie. Leider kommt auf dem Höhepunkt der romantischen Stimmung ein Gondoliero vorbeigefahren und ruiniert den Augenblick. Wir werden usn etwas ausdenken müssen, um ihn loszuwerden.

Der Gondoliero hängt normalerweise in der Nähe der Spelunke herum, ist aber nicht bereit, freiwillig mit seinem Geträller aufzuhören. Wir können ihn kurzzeitig von seiner Gondel weglocken, indem wir kräftig gegen die Stoßstange derselben treten, was seinen Airbag auslöst. Er schwimmt dann zu Docs Werkstatt, um sich dort aus einer Kiste einen neuen zu holen.

Interessant ist, dass sein Lied auch noch an einem anderen Ort zu hören ist: einer dunklen Gasse, die vom örtlichen Marktplatz abgeht. Grund dafür ist das rote Rohr links neben dem Laden. Zum Marktplatz gelangen wir, indem wir von der Spelunke nach oben gehen, die dunkle Gasse ist rechts oben. In dieser Gasse befindet sich neben einer Tür und einem Haufen Schrottkrabben im Müll auch ein gelbes Rohr.

Durch dieses ist die Musik gekommen, den Grund dafür finden wir auf dem Marktplatz selbst: In der Nähe eines blinden Apothekers treffen sich drei Rohre, das rote, das gelbe und ein grünes. Das grüne Rohr führt zu Docs Werkstatt und interessanterweise genau zu der Kiste mit den Airbags des Gondoliero. Jeweils zwei Rohre sind mit einer Weiche verbunden, die wir beliebig umschalten können. Momentan sind das rote und gelbe Rohr verbunden, daher hat man das Lied des Gondoliero in der Gasse gehört. Wir lassen die Verbindung auch erst einmal so.

Die Idee hier ist folgende: Wir brauchen ein Lied, auf das die Schrottkrabben aus der Gasse stehen. Mit diesem Lied locken wir die Krabben durch das Rohrsystem zu der Airbag-Kiste und das nächste Mal, wenn der Gondoliero das Lied singt, überfallen ihn die Krabben aus seinem Airbag.

Die passende Musik steckt in der Jukebox der Spelunke: „Das Paarungslied der Schrottkrabben“ klingt genau wie die anderen Lieder, macht die Biester aber ganz wild. Die Noten für das Lied stecken in der Jukebox (warum, werden wir gleich sehen), aber die Klappe an der Seite ist verschraubt. In Docs Praxis liegt links auf einem Tisch ein Schraubenzieher herum, den wir uns ausborgen und mit dem wir die Jukebox öffnen.

In der Jukebox sitzt Alex, der Jukeboxzwerg, und spielt das von uns ausgewählte Lied auf einer Orgel. Vor ihm hängt das Notenblatt „Paarungslied“, das wir brauchen. Er rückt es aber nicht heraus, also müssen wir ihn dazu bringen, mit dem Spielen aufzuhören. Wenn wir der Spelunke den Strom abdrehen, funktioniert auch die Orgel nicht mehr, und die Kneipe wird von einem Generator auf dem Dach versorgt.

Wir schnappen uns von Bozos Tisch die Zuckerdose, gehen nach draußen und kippen Zucker in den Tank des Generators. Gehen wir nun in die Kneipe ist es dort zappenduster und Alex schläft auf seinem Instrument. Wir schnappen uns das Notenblatt „Paarungslied“. Der Strom ist übrigens bei unserem nächsten Besuch wieder da.

Wir vertauschen unser Notenblatt mit dem auf der Gondel – der Gondoliero dankt uns sogar dafür! Nun gehen wir zu Bozo und machen ihm Mut, noch einen Versuch mit seiner Angebeteten zu wagen. Wenn der Gondoliero diesmal singt, hört man das Paarungslied in der Gasse (falls nicht, sollten wir überprüfen, ob auf dem Marktplatz das rote und gelbe Rohr verbunden sind), die Krabben strömen hinein und sammeln sich links neben dem Waffenladen bei der vergitterten Rohröffnung.

Wir drehen an dem kleinen Rohrventil, um die Krabben kurzzeitig zu fangen. Dann gehen wir zum Marktplatz und verbinden das rote Rohr mit dem grünen Rohr. Wenn wir nun beim Waffenladen das Rohrventil wieder öffnen, plumpsen die Krabben nach ihrer Flucht in die Kiste mit den Airbags.

Was nun zu tun ist, ist klar: Wir treten dem Gondoliero bei der Spelunke einmal gegen die Stoßstange, woraufhin er sich krabbeninfizierte Airbags auflädt. Wenn Bozo jetzt seinen nächsten Versuch wagt und der Sänger unterbricht, wird er von den wolllüstigen Krabben glatt aufgefressen. Wow, hart. Allerdings ist er so aus dem Weg und wir hören die magische Formel, um temperamentvolle Fraen zu becircen: „Ey Puppe, kommst Du öfter her?“. Huh. Sowas billiges sollte nicht klappen, aber wenn es bei der Waffenhändlerin so gut funktioniert, warum nicht auch bei Krawall-Goal?

Wir gehen zur Spelunke, schalten Goal gegebenenfalls in den Krawallmodus und versuchen unser Glück. Wir wechseln mit der Dialogoption „Hey Baby“ zu den Anmachsprüchen und probieren unsere Geheimwaffe „Hey Puppe, kommst Du öfter her?“ aus.

Das klappt nicht so gut: Goal wird so sauer, dass sie Rufus berechtigterweise eine reinhaut. Da der Barkeeper keine Schlägereien duldet, muss der Streit anders geklärt werden. Es wird Zeit für SCHNABELTIER-BATAKA!

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