GOG.com bzw. CD Projekt denkt über ein 'Early Access'-Programm nach, das auf Steam derzeit äußerst populär ist und durch das Studios sich noch in Entwicklung befindliche Spiele zum Verkauf anbieten können.

Laut CD Projekts Marcin Iwinski verfolge man jedoch ein anderes Konzept, werden doch Spiele ohne DRM sowie ausgewählte Inhalte angeboten. Er selbst verliere bei den ganzen Online-Stores inzwischen die Übersicht, gerade bei der Vielzahl an Apps. Aber auch was Steam betrifft - im Monat würde es hunderte Veröffentlichungen geben. Er glaube - und die eigene Community zeige das -, dass es Raum für eine Plattform mit ausgewählten Inhalten gebe.

Steam habe sich durch den eigenen Ansatz dagegen entschieden. Für Valve und einige Entwickler funktioniere das bestens, aber es würde auch Gefahren geben, wie etwa schlechte Spiele im Early Access. Denn Iwinski zufolge können die Studios 40 Euro für eine nicht funktionierende Alpha-Version verlangen und das Geld einstreichen.

Würde man also ebenfalls eine Art Early Access umsetzen, dann nur auf die "GOG-Art". Es müssen ausgewählte inhalte sein, zumal man glaube, eine gewisse Verantwortung bezüglich des Angebots zu haben bzw. was die Spieler kaufen können.

Es dürfe nicht jedes Spiel erlaubt sein und man müsse den Kunden außerdem die Möglichkeit bieten, bei Unzufriedenheit aus dem 'Early Access'-Programm aussteigen zu können. Valve verdiene Respekt, den Anfang gemacht zu haben. Man könne es aber noch besser machen.