CD Projekt Marcin Iwinsk zufolge sollten Entwickler genau überlegen, ob sie sich einen Publisher an Bord holen. Es würde gute und schlechte Publisher geben, doch das allgemeine Problem sieht er darin, dass nur die Entwickler die Vision übermitteln können.

CD Projekt - CD Projekt: Es gibt gute und schlechte Publisher

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Nicht alle Publisher sind laut CD Projekt schlecht - Entwickler aber würden ihr Spiel am besten kennen.
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Viele Studios würden ihre eigene Vision aufgeben, sobald sie mit Publishern zusammenarbeiten.

Entwickler hätten eine Vision, bringen Leidenschaft mitbringen und können am besten über ihr Spiel sprechen. Sobald dann aber ein Mittelmann die Geschichte erzähle, würden dabei vielleicht 50 Prozent der Botschaft verloren gehen. Und das könne gerade bei einer größeren Firma über mehrere Ebenen hinweg geschehen.

Iwinsk will eine Sache entmystifizieren: Publisher seien nicht die Lösung für alles. Das würde es nicht geben, und in neun von zehn Fällen würde man enttäuscht sein. Letztendlich müsse man es lernen und sollte sich auch erst dann Unterstützung in Form eines Publisher holen, um etwa deren Tun besser einschätzen zu können. Man sollte nicht wie ein Schaf denken: 'macht alles für mich.' Denn Publisher würden das Spiel der jeweiligen Studios nicht verstehen: "They don't understand your game. You're the passionate one. You're the creator."