Dieser Boss funktioniert so ähnlich wie der letzte, mit einem gewaltigen Unterschied: Wie Claudia anmerkt ist es eine saudumme Idee, sich dem Steingötzentitan zu nähern, sobald Gabriel zu nahe kommt, prasseln glühende Gesteinsbrocken auf ihn nieder und so richtig machen kann er eh nichts. Wir halten also unseren Spielerinstinkt erstmal in Zaum und Gabriel auf Abstand. Im Areal liegt die Leiche eines Bruders, die wir um einen Magiestein erleichtern können. Aus der Ferne benutzt die Titanendame im wesentlichen zwei Angriffe: Einen Fußstampfer, dessen Schockwelle wir, wie immer, mittels Sprung ausweichen und die Attacke, auf die wir warten: Sie schleudert uns einen riesigen Felsbrocken entgegen.

Wenn er nah genug ist, beginnt er zu leuchten und wir können ihn mit R2 schnappen (das Timing hier ist etwas schwer und könnte Übung erfordern, tendenziell eher spät die Taste drücken) und mit einer Drehung des linken Analogsticks auf den Titan zurückschleudern. Das bringt die Dame ordentlich ins Wanken, ein beherzter Schlag des dunklen Ritters erledigt den Rest: Der Titan strauchelt. Das ist unsere Chance, wir laufen zu ihrem linken Bein (von uns aus gesehen rechts) und schnappen uns die leuchtende Platte. Ab jetzt ist es wieder wichtig, sich mit R2 festzuhalten, zumal sich Frau Steingötzentitan etwas ruckartiger und unvermittelter schüttelt als ihr Kollege aus dem Eis.

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Jetzt hängen wir am Bein und müssen so vorgehen wie beim letzten Titan: Wir suchen Lücken in der Verzierung und springen dann immer eine Kante nach oben. Doch diesmal ist da kein Siegel – das ist am anderen Bein. Deswegen hangeln wir, wenn wir an der obersten Kante sind, nach ganz links, wo wir einen Teil des anderen Beines leuchten sehen. Einen Kettenwurf später sind wir nun an des Titanen rechtem Treter, wo wir uns wiederum so weit es geht von den Kanten fallen lassen.

An einer Stelle müssen wir einmal ums halbe Bein, danach geht es weiter runter. Am Knie befindet sich das erste Siegel (wir müssen an der Stelle wieder eine Kante nach oben), dem wir ordentlich Zunder geben. Wenn das Siegel zerstört ist, werden wir abgeworfen (wir haben es jedenfalls nicht geschafft, das zu vermeiden), also wiederholen wir das Spiel mit dem zurückgeschleuderten Stein und siehe da: Diesmal stützt sich Madame Titan mit ihrer Faust ab, die nun leuchtet.

Titania hebt uns hoch und will Gabriel beinahe schon zerquetschen, da sorgt Claudia für die nötige Ablenkung – wir können jetzt einfach einige Kanten nach oben springen und finden gleich das nächste Siegel, auf das wir einschlagen. Ist es zerstört, versucht sie, uns zu zerquetschen – wir lassen uns schnell zwei Kanten fallen, so dass sie verfehlt und greifen uns ihre Hand. Sie rammt nun ihre Faust, auf der wir sitzen, in den Boden und bleibt dabei glücklicherweise stecken. Wir greifen uns die leuchtende Verzierung, hangeln uns ein Stück nach links und können von hier aus wieder Kanten nach oben springen, bis wir zum nächsten Siegel gelangen.

Ist dieses zerstört, folgt ein weiterer Reisenpatscher, diesmal weichen wir aus, indem wir zwei Kanten nach oben springen. Jetzt leuchtet interessanterweise kein Teil des Titanen selbst, sondern eine der schwebenden Plattformen, wir schwingen uns drauf und können uns direkt im Anschluss zur Kopfplatte ziehen. Hier geht es ein paar Kanten nach oben und zum letzten Siegel.

Nach ein paar Schlägen erfolgt eine Zwischensequenz: Gabriel wird fast abgeworfen, doch Claudia wirft ihm einen dunklen Kristall zu, den wir mit einem Quick-Time-Event fangen müssen. Das gibt der Dame den Rest, sie zerbröselt zu Staub. Gabriel und Claudia beschließen, dass sie für einen Tag genug gearbeitet haben und begeben sich zur Ruh.

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