So viele Storywendungen, da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll. Wir fassen zusammen: Zobek hat Gabriel hintergangen, denn er hat die Macht der Gottesmaske begehrt. Zudem hat er ihm den Handschuh aufgeschwatzt, um ihn zu kontrollieren und kann ihn jetzt daher problemlos töten. Marie verschafft Gabriel eine letzte Gelegenheit, alles zu richten. Doch Zobek selbst ist auch nur benutzt worden, von niemand geringerem als Luzifer, Beelzebub, dem Herrn der Fliegen, dem Big Boss aus der Hölle – Satan höchstpersönlich!

Dieser Kampf basiert, wie schon der gegen Pan, auf der Dualität zwischen Licht- und Schattenmagie, Satan benutzt beide und wir richten mehr Schaden an, wenn wir die jeweils andere Magie benutzen, das sollten wir im Hinterkopf behalten. Allerdings funktioniert das Prinzip in beide Richtungen, auch Gabriel nimmt z.B. mehr Schaden, wenn er in Lichtgestalt ist und von einem Schattenangriff getroffen wird. Außerdem hat der Kampf eine weitere Besonderheit: wir verbrauchen unsere Magie zwar ganz normal, aber sie regeneriert sich wieder automatisch, also geizen wir nicht mit magischen Angriffen. Satan ist gegen absolut keines unserer Items anfällig, nichtmal den Kristall, falls wir noch welche haben, können wir sie verbraten, aber es bringt nichts.

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Satans Arsenal ist erwartungsgemäß unfangreich. Er hat einen Schockwellenangriff, der die Erde aufreisst, natürlich müssen wir springen, um auszuweichen. Er hat dieselbe Schockwelle nach vorne wie der Nekromant. Er kann Sensenmänner in zwei Varianten beschwören, Licht und Schatten bzw. Blau und Rot, das Dualitätsprinzip greift auch hier, mit der entgegengesetzen Magie machen wir sie schnell kaputt.

Sein anderer großer Angriff sind fünf Bannkreise, die er in der Arena verteilt und die auch, ratet mal, Blau oder Rot sind. Wenn Gabriel in einen der Kreise gerät, wird er gefangen und Satan startet einen Angriff. Doch indem er die gleiche Farbe wie die des Kreises annimmt, kann Gabriel sich befreien und Satan ein bißchen verdreschen, wenn der ins Leere schlägt.

Wir können auch gleich die entsprechende Farbe annehmen und drüberlaufen, oder einfach eine Weile warten, bis die Siegel verschwinden, doch das dauert. Ansonsten hat er das übliche Repertoir an teils blockbaren, teils unblockbaren Nahangriffen. Vorsicht, da sein Stab permanent leuchtet, kann es schwer sein zu erkennen, ob der Angriff unblockbar ist, im Zweifelsfall lieber ausweichen.

Nach der ersten Runde farbenträchtiger Prügel leuchtet Satan, doch diemal ist es nicht ganz so einfach: er umgibt sich mit blau bzw rot leuchtenden Kreisen. Gabriel kann die Kreise nur überqueren, wenn er die entsprechende Magie aktiviert, also Licht, um die blauen Kreise zu überqueren, Schatten für die roten Kreise. Nicht ganz leicht zu koordinieren, aber wenn wir die Finger über L1 und R1 lassen und schnell hin- und herschalten, sollten wir durchkommen.

Die Schwierigkeit ist hier vor allem, den richtigen Rhythmus zu finden, das geht aber nur über's Probieren. R2 startet eine längere Luftschlacht mit dem Fürsten der Finsternis, in der wir einige Quick-Time-Events überstehen müssen.

Satan ist, was auch sonst, stinksauer und benutzt einen neuen Angriff, bei dem er Dutzende Meteoriten in das Areal krachen lässt – der Boden leuchtet dort, wo gleich ein Brocken einschlägt und das Muster ist regelmäßig, also ist es prinzipiell sehr gut möglich, den Angriff zu umgehen, allerdings ist das Muster auch recht engmaschig.

Er wird etwas aggressiver, ruft öfter auch zwei Gruppen von Sensenmännern gleichzeitig herbei, ansonsten ändert sich nichts. Haben wir ihn abermals gelähmt, wird es noch schwerer: die farbigen Kreise, die ihn schützen, sind jetzt offenbar zufällig angeordnet und bewegen sich auch noch.

Je nach Glück kann es relativ leicht sein, zu ihm zu kommen – oder die Hölle. Wir suchen gezielt nach Lücken im Muster, wo wir einzelne Kreise überqueren können und dann genug Zeit haben, umzuschalten. Das fällt oft leichter, wenn wir uns Satan über den Rand der Arena nähern als durch die Mitte zu laufen. Wenn wir mehrere Kreise auf einmal überqueren können, umso besser. Nach einem weiteren Griff zur R2-Taste und drei Quick-Time-Events geht er in die Knie – jepp, wir haben gerade Satan verprügelt.

Glückwunsch, damit habt ihr Castlevania: Lords of Shadow durchgespielt! Als Belohnung erhaltet ihr unter Anderem den neuen Schwierigkeitsgrad “Paladin” und ein paar besondere optische Accessoires für Gabriel. Lehnt euch zurück und genießt die letzten Sequenzen... schaltet jedoch noch nicht eure Konsole aus! Nach dem Abspann (ihr könnt ihn mit Kreis überspringen, wenn ihr wollt) gibt es einen Epilog, den ihr definitiv sehen solltet...

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