Hier öffnet sich das Spiel bzw. das Leveldesign erstmals. Direkt vor uns liegt ein Soldat, der eine Schriftrolle bei sich trägt. Die Rede ist von Wesen im Wasser, die sich durch Bläschen und Wellen ankündigen und Reisende in den Sumpf ziehen – nicht gut. Zu unserer Linken ist ein Vorsprung, an dem uns das Klettern erklärt wird. Wir springen mit dem Prinzen... äh, mit Gabriel an die Kante, hangeln uns rechts um die Ecke, springen mit X über die Lücke und lassen uns auf der anderen Seite wieder fallen.

In einer recht ulkigen Zwischensequenz werden uns neue Gegner vorgestellt: Granaten werfende Goblins! Wie Gabriel selbst sehr schön demonstriert, kann man ihre Granaten, wenn sie auf dem Boden liegen, mit R2 aufheben und Gabe pfeffert sie automatisch dem nächsten Gobbo um die Ohren. Aber Vorsicht! Wenn uns eine Granate direkt trifft oder wir uns zu lang Zeit lassen, kann das sehr schmerzvoll werden.

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Ansonsten greifen die kleinen Teufel auch mit ihren Säbeln an, die allerdings so kurz sind, dass sie auch oft verfehlen. Verschwendet hier keine Wurfmesser; Würfe und Flächenkombos tun es voll und ganz. Danach wird uns in einer Zwischensequenz, als hätten wir es nicht schon gelesen, noch mal demonstriert, was es mit dem Sumpf auf sich hat - sagt Hallo zu den Najaden, die prompt einen Goblin in die Tiefe ziehen.

Wir müssen nun durch den vor uns liegenden Sumpf waten. Wir können uns nur durch den dunkelgrünen Bereich bewegen, an den hellgrünen Rändern werden wir von giftigem Nebel verletzt. Dort, wo die Bläschen und Wellen entstehen, sitzen die Najaden. Die Bläschen sind dabei nur die Vorwarnung, gefährlich ist die Wellenphase. Sollten wir während dieser im Bereich der Wellen sein, schnappen uns die fiesen Wassergeister und wir müssen uns mit einem Quick-Time-Event wieder befreien, das bei mehrmaligen Najaden-Angriffen direkt hintereinander schwieriger bzw. schneller wird.

Mit dem richtigen Timing (das Zeitfenster ist relativ knapp, aber machbar) schaffen wir es aber auch so hinüber und ziehen uns auf die steinerne Platte. Übrigens können wir auch tatsächlich im Sumpf versinken, trödeln sollten wir also nicht. Gabriel scheint beobachtet zu werden, hm...

Von hier zweigen zwei Pfade ab, beide führen später wieder zusammen.

Rechter Pfad: Wir laufen eine Treppe nach oben und lassen uns dann fallen. Hier geht es durch ein kleines Stück Sumpf mit einer Najade. Wir laufen weiter und springen nach unten. Anstatt vorwärts durch den Sumpf zu gehen, laufen wir erst mal in Richtung der Kamera und finden eine kleine Abzweigung mit einem toten Soldaten, der einen Lebensstein bei sich hat. Wir werden prompt von einigen Goblins angegriffen, die wir verdreschen, danach geht es zurück und diesmal durch den Sumpf, wobei wir vermeiden, mit der Najade zu kuscheln. Wir gelangen zu einem kleinen Goblincamp, töten die Goblins und lassen uns dann zu dem darunter liegenden Bereich fallen.

Linker Pfad: Wir kommen an einem Jungbrunnen vorbei und gehen eine Treppe hoch, woraufhin wir zu einem kleinen Goblinzelt kommen, dessen Bewohner wir besiegen. Von hier aus laufen wir nach rechts, hüpfen über einen Baumstamm und waten zu einem Soldaten, der vor einem verstorbenen Drachen liegt und einen Lebensstein preisgibt. Der Sumpf hier ist relativ offen und es gibt mehr als einen Weg hindurch. Der direkte Weg ist vom Soldaten aus nach rechts, wo wir zu dem kleinen Goblincamp des rechten Pfades gelangen. Nehmen wir den Pfad links, müssen wir durch viel Matsch waten, können aber noch zwei Jungbrunnen und einen Soldaten mit einer Schriftrolle finden, in der das Verhalten der Goblins analysiert wird.

Natürlich können wir eine extragroße Runde machen, um alles einzusammeln. Oder wir spielen die Mission im Anschluss noch mal. So oder so landen wir in einem weiteren, diesmal etwas größeren Lager der Goblins, an dessen rechtem Rand ein großer Baum steht. Unser Ziel ist, diesen Baum mithilfe der Goblingranaten umzuwerfen, zwei der Knallfrösche (Gabriel wirft sie beim Aufheben direkt auf den Baum) fällen den hölzernen Kameraden und bauen uns so eine Brücke.

Wir erschlagen den Rest der Goblins und überqueren den Stamm. Von dieser kleinen Plattform aus waten wir zunächst nach links, wo uns eine weitere Leiche einen Lebensstein zur Verfügung stellt. Jetzt marschieren wir von der Plattform aus gesehen geradeaus, folgen dem linearen Pfad, der Treppe nach oben, töten ein paar Goblins und gelangen zu einer kleinen Kreuzung. Wenn wir dem Weg weiter nach hinten folgen, gelangen wir zu einem Jungbrunnen und noch einigen Gobbo-Freunden, ansonsten nehmen wir die Treppe nach oben zum Mausoleum.

Der Vordereingang ist verschlossen, aber wenn wir links um die Ecke gehen, können wir mittels einiger Kanten ins Innere des Gemäuers springen. Gabriel wird immer noch verfolgt von einem Wesen mit bemoosten Händen – sicher nichts Ernstes. Im Inneren nähern wir uns dem Sarg und erhalten ein Upgrade für Gabriels Kampfkreuz: Die Hakenspitze erlaubt es uns fortan nicht nur, uns an blau leuchtenden Verankerungen hochzuziehen, sondern schaltet auch ein paar neue Kampfmanöver frei (die wir aber dennoch mit Erfahrung kaufen müssen).

Die neue Fähigkeit brauchen wir auch gleich, um aus dem Mausoleum wieder herauszukommen, im hinteren Bereich ziehen wir uns mit der Kette hoch, klettern bis zum Fenster und brechen mittels Dreieck oder Viereck durch. Es erwartet uns ein Bosskampf.

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