Der Sumpftroll ist nicht nur stark, sondern auch erstaunlich fix. Eine seiner Attacken ist ein Rammangriff, dem nur ein kurzes Ducken vorhergeht und der sehr schnell ist. Er schnappt sich auch gerne einen der herumstehenden Grabsteine und benutzt ihn als Keule. Ob mit oder ohne Keule, eine seiner Lieblingsattacken ist ein Angriff auf den Boden, der eine Schockwelle verursacht, der wir durch rechtzeitiges Springen ausweichen. Wurfmesser machen dem Vieh nicht sonderlich viel aus, wir sollten ihn aber dennoch mit unseren Messern spicken, da diese nach dem Kampf durch ein neues Upgrade eh aufgefüllt werden und bei den zerstörten Grabsteinen auch öfter mal neue Dolche droppen.

Unser größter Vorteil in diesem Kampf ist Gabriels Reichweite: Die Kette kann den Troll aus einer erstaunlichen Distanz treffen, also nutzen wir Hit-&-Run-Angriffe, schlagen den Troll zweimal oder dreimal aus der Ferne, weichen dann aus und wiederholen das Ganze. Wenn wir uns schon ans Kontern gewöhnt haben, ist der Kampf um einiges einfacher, viele Angriffe des Sumpftrolls können geblockt bzw. gekontert werden.

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Übrigens nutzt der Troll eine Taktik, die später quasi alle großen Gegner anwenden werden: Wenn wir ihn zu oft schlagen, beginnt er, die Angriffe zu blocken, und greift danach mit einer unblockbaren Attacke an. Wir sollten also, wenn ein Gegner zu blocken beginnt, niemals sinnlos in seine Deckung schlagen, weil wir uns damit nur selbst einen Angriff einfangen. Endweder, wir nutzen blockbrechende Attacken (sofern wir schon welche freigeschaltet haben) oder, was in jedem Fall sicherer ist, wir gehen etwas auf Distanz und beharken den Gegner wieder, wenn er seine Arme gesenkt hat.

Nach einer Weile ist der Troll benommen und beginnt zu leuchten. Das ist unsere Chance, ihm den Rest zu geben. Mit R2 initiieren wir eine Sequenz, in der wir ihm mit vier Quick-Time-Events und einmal Buttonmashing das Licht ausblasen. Es erscheint unsere Belohnung: Eine Truhe der Bruderschaft, die bei Öffnung unser Dolchlimit von fünf auf zehn Wurfmesser anhebt. Am Ast des nahe stehenden Baumes geht es mit unserem Greifhaken weiter, wir folgen dem Pfad. Wenn wir, anstatt die Treppe zu nehmen den Pfad nach links gehen, finden wir noch einen Jungbrunnen. Bei der Treppe geht es zur Brückenruine.

Wir springen auf die nächste Plattform, lassen uns von der Kante fallen, hangeln uns nach rechts, überspringen die Lücke, hangeln SCHNELL weiter, da die Kante wegbricht, und nutzen von der Kante unseren Haken, um uns abzuseilen. Unten angekommen springen wir zur nächsten Plattform, klettern ein paar Mal und ziehen uns an der Säule mit unserem Haken hoch. Wir grabschen uns die Kante, hangeln uns nach links und lassen uns auf die Plattform mit dem toten Soldaten fallen, um den vierten Lebensstein einzuheimsen – damit sollten wir fünf haben und unser Lebensbalken verlängert sich.

Jetzt springen wir hier an die Kante, springen danach einmal nach links und wiederholen die Prozedur, bis wir wieder auf der Plattform über dem Soldaten stehen. Wir drehen uns um und greifen denselben Kletterpunkt, an dem wir gerade die Säule hochgekraxelt sind. Somit schwingen wir uns rüber. Jetzt zwei beherzte Sprünge über die Plattformen, eine weitere Kletterpartie mit unserer Kette und wir durchqueren ein großes Portal, um die Mission zu beenden.

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