Im einem Interview mit gamesTM (via GameFront) meinte Dave Cox, dass die Zeit für Castlevania-Spiele im 2D-Gewand vorbei sei.

Castlevania - Dave Cox: Zeit für 2D-Castlevanias ist vorbei

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2D-Castlevania-Spiele waren in der Vergangeheit sehr erfolgreich.
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Er glaube zwar, dass Hardcore-Gamer nach wie vor gerne ein 2D-Castlevania sehen würden, aber die Realität sehe nun einmal anders aus. Das Ganze wäre ein Nischenmarkt, während Konami daraus wieder eine Serie für den Massenmarkt produzieren möchte.

Das sei auch der Grund, warum mit Castlevania: Lords of Shadow sowie dessen Nachfolger 3D-Abenteuer entstanden. Er wolle damit zwar nicht sagen, dass Konami keine 2D-Castlevanias mehr entwickeln lassen werde, doch wenn, dann kommen sie nicht von Mercury Steam. Dass Mercury Steam nach Lords of Shadow ohnehin etwas komplett Neues machen möchte, ist bereits länger bekannt.

Darüber hinaus scheint Dave Cox auf PS4 und Xbox One generell keine 2D-Spiele zu sehen. Erneut greift er hier die "Hardcore-Gamer" auf, die etwas in dieser Richtung natürlich gerne spielen würden, aber die breite Masse erwarte "große, epische Spiele".

In einem anderen Gespräch mit dem Play Magazine erklärte Cox, dass Mercury Steam Hideo Kojima für die Entwicklung von Lords of Shadow 2 nicht mehr brauchte. Er war zwar beim ersten Lords of Shadow mit dabei und half Mercury Steam, doch nachdem es veröffentlicht wurde sagte er, dass man ihn nun nicht mehr benötige. Lords of Shadow 2 müsse ohne ihn auskommen, es sei jetzt das Baby von Mercury Steam. So ähnlich habe es das Studio auch gesehn, so dass man die Dinge komplett selbst in die Hand genommen habe.

Ohnehin sei Kojima, von dem Standpunkt der Entwicklung aus betrachtet, nicht großartig am ersten Teil involviert gewesen. Er habe zwar sehr hart an der japanischen Version gearbeitet, die Synchronisierung geleitet und bei technischen Entscheidungen geholfen, doch es war letztendlich viel mehr eine Art "Unterstützung".