Autor: Andreas Müller

Disneys Meister der Animationsfilme haben sich unter dem Namen Pixar vereint. Grandiose Produktionen wie etwa "Toy Story" oder "Findet Nemo" haben dafür gesorgt, dass sämtliches Filmmaterial der Produktionsfirma einen gewissen Kultstatus genießt.

Nun steht uns das Abenteuer "Cars" ins Haus, in dem das deutsche Kulturgut "Auto" geradezu vermenschlicht wird. Ob das Thema auch auf der Spielkonsole seinen Reiz entfalten kann, erfahrt ihr im Test!

Cars - Vollgas! Pixars Cars starten durch - Das Spiel zum Kinofilm!

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Bereits über eine Woche vor dem Kinostart von "Cars", stellt THQ die putzigen Gesichter der scheinbar Menschgewordenen Asphalthelden in die Regale der Softwarehändler. Die Geschichte des Videospiels knüpft an die Handlung des Films an, ohne wichtige Filminhalte vorweg zu nehmen. Die Kenntnis des Films ist kein Muss, bildet jedoch eine sinnvolle Basis um sich in dem witzigen Spielszenario zurecht zu finden. Analog zur Filmvorlage beginnen eure Abenteuer in Radiator Springs, einer kleinen von charakterstarken Autos bevölkerten Stadt. Hier schlüpft ihr in das Blechkleid von "Lightning McQueen", einem sympathischen und aufstrebenden Stock Car, das sich gerne nachhaltig einen Namen machen möchte.Bewegungsfreiheit
Im Gegensatz zur PSP Version, in der ihr im Story Modus lediglich eine Aneinanderreihung von Einzelrennen aufgetischt bekommt, fließen die Rennen und Aktionsmöglichkeiten der Heimkonsolenfassung in Radiator Springs und den umliegenden Gebieten zusammen. Hier dürft ihr euch frei bewegen, Bonuspunkte sammeln, Aufträge annehmen, Lackierungen wechseln und euch für Rennen und Turniere anmelden. Spielerisch ist dies mit Spielen wie Grand Theft Auto zu vergleichen, wobei die Zielgruppenausrichtung natürlich gänzlich verschieden ist. Die gesamte Präsentation ist selbstverständlich gewaltfrei und entbehrt jeglicher bedenklicher Inhalte.

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So trefft ihr beispielsweise ein freundliches Car, das euch stolz seine Postkartensammlung just in dem Moment präsentieren möchte, in dem ein Missgeschick passiert und die Karten weg geweht werden. Der Auftrag ist klar, ihr eilt davon und versucht die Sammlung wieder einzusammeln.

Charakterfahrzeuge!
Missionen dieser Art bilden in der Heimkonsolenfassung das Beiwerk zu den Rennevents, die bei "Cars" natürlich im Mittelpunkt stehen. Bei sämtlichen Zwischensequenzen werden die von Pixar wunderbar ausgearbeiteten und überraschend ausdrucksvollen Charaktere, schön in Szene gesetzt.

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Die Atmosphäre, die im Film geschaffen wird, bleibt im Spiel stets erhalten wozu nicht zuletzt die aus dem Kino bekannten Synchronstimmen beitragen. Leider wurden nur sehr wenige Passagen pro Car aufgenommen, so dass sich die wenigen Sprüche die von den knuffigen Vehikeln ab und an vom Stapel gelassen werden, sehr schnell wiederholen. Auf ein Schadensmodell wurde übrigens komplett verzichtet - Schäden an der Karosserie wären in diesem Szenario schließlich schmerzhaften Verletzungen gleichgekommen, auf die man aus gutem Grund verzichtet hat.Leicht kontrollierbar!
Bei den zahlreichen Rennen auf abwechslungsreichen Strecken, fällt zunächst die recht simple Steuerung auf. Das Handling ist sehr intuitiv, arcadelastig und gutmütig. Die Fahrzeuge kleben geradezu auf der Piste und brechen selbst bei haarsträubenden Kurven nicht aus. Per Knopfdruck darf ein Turbo gezündet werden, der sich im Windschatten der Konkurrenten und bei spektakulären Sprüngen wieder auflädt. Da ihr auf den Strecken auch Hindernissen wie Baumstämmen oder Straßenlöchern begegnet, setzt ihr ebenfalls per Knopfdruck zum Sprung an. In besonders extremen Kurven dürft ihr zudem mit Hilfe einer weiteren Taste zu einem Wheelie auf den äußeren Rädern übergehen und die Piste somit besonders spektakulär meistern.

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Neue Runde, neues Glück!
Im Laufe der Rundenrennen ergeben sich häufig Veränderungen im Streckenverlauf. Spezielle Abkürzungen werden freigegeben, Steinschläge schlagen an verschiedenen Stellen ein oder es ergeben sich Veränderungen beim Verkehrsaufkommen. Somit bleiben die Rennen meistens bis zum Ende spannend, was auch an der Gummiband KI der Konkurrenten liegt. Anders als bei vergleichbaren Spielen kommt euch diese KI jedoch mehr entgegen, als dass sie euch schadet. Sobald ihr zurück liegt, werden die führenden Cars regelrecht ausgebremst, bis ihr auf wenige Motorhaubenlängen rangekommen seid. Eure eigene Führung könnt ihr dagegen beruhigt ausbauen, ohne dass eure Kontrahenten einen Gang zulegen.

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Ansichtssache
Während des Rennverlaufs kann "Cars" den besonderen Reiz der Pixarvorlage kaum ausreizen, da ihr alle Fahrzeuge stets von hinten betrachtet. Auf die niedlichen Gesichtszüge der munteren Rennboliden müsst ihr dabei leider verzichten. Um dem entgegenzuwirken rufen sich Porsche Sally, Stock Car Lightning und Konsorten harmlose Spott- und Unmutsäußerungen zu die verhindern, dass der Spieler die knuffigen Vehikel auf charakterlose Rennmaschinen reduziert. An dieser Stelle fällt jedoch besonders die mangelnde Vielfalt der Sprachsamples auf, die für ständige Wiederholungen sorgt, was den Spieler durchaus auf eine Nervenprobe stellt.

Dies gilt leider auch für die gute aber stark begrenzte Zusammenstellung des Soundtracks, der euch auf euren Abenteuern in Radiator Springs begleitet.

Kindgerecht
Heimkonsolenspieler dürfen sich beim Story Modus zwischen zwei Varianten entscheiden. Eine abgespeckte und deutlich leichtere Version für unerprobte kleine Hände und die Fassung mit vollem Umfang für erfahrene Spieler. Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, eine echte Herausforderung finden hier wohl nur Gelegenheitsspieler. Immer wieder runden kleine Minigames wie etwa Boxenstopps in den Nascar Ovalrennen, bei denen Timing und Geschicklichkeit gefragt sind, das Renngeschehen ab und sorgen somit für Abwechslung. Eine Abwechslung, auf die PSP Spieler größtenteils verzichten müssen, da ihr euch hier mit den gut gemachten und abwechslungsreichen Rennen zufrieden geben müsst, die in kurze aber sehenswerte Zwischensequenzen eingebettet sind. Ein Splitscreen Modus für Duelle zu Zweit runden die Heimkonsolenversion ab und komplettieren die gute Videospielumsetzung, eines weiteren Meisterwerks aus dem Hause Pixar.

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Während des Rennverlaufs kann "Cars" den besonderen Reiz der Pixarvorlage kaum ausreizen, da ihr alle Fahrzeuge stets von hinten betrachtet. Auf die niedlichen Gesichtszüge der munteren Rennboliden müsst ihr dabei leider verzichten. Um dem entgegenzuwirken rufen sich Porsche Sally, Stock Car Lightning und Konsorten harmlose Spott- und Unmutsäußerungen zu die verhindern, dass der Spieler die knuffigen Vehikel auf charakterlose Rennmaschinen reduziert. An dieser Stelle fällt jedoch besonders die mangelnde Vielfalt der Sprachsamples auf, die für ständige Wiederholungen sorgt, was den Spieler durchaus auf eine Nervenprobe stellt.

Dies gilt leider auch für die gute aber stark begrenzte Zusammenstellung des Soundtracks, der euch auf euren Abenteuern in Radiator Springs begleitet.

Kindgerecht
Heimkonsolenspieler dürfen sich beim Story Modus zwischen zwei Varianten entscheiden. Eine abgespeckte und deutlich leichtere Version für unerprobte kleine Hände und die Fassung mit vollem Umfang für erfahrene Spieler. Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, eine echte Herausforderung finden hier wohl nur Gelegenheitsspieler. Immer wieder runden kleine Minigames wie etwa Boxenstopps in den Nascar Ovalrennen, bei denen Timing und Geschicklichkeit gefragt sind, das Renngeschehen ab und sorgen somit für Abwechslung. Eine Abwechslung, auf die PSP Spieler größtenteils verzichten müssen, da ihr euch hier mit den gut gemachten und abwechslungsreichen Rennen zufrieden geben müsst, die in kurze aber sehenswerte Zwischensequenzen eingebettet sind. Ein Splitscreen Modus für Duelle zu Zweit runden die Heimkonsolenversion ab und komplettieren die gute Videospielumsetzung, eines weiteren Meisterwerks aus dem Hause Pixar.