Laut einem aktuellen Special von Capcom ist die Mehrheit der Resident-Evil-Fans inzwischen Ende 30 oder sogar bis um die 40 Jahre alt.

Capcom - Resident-Evil-Fanbase besteht laut Capcom aus 30- bis 40-Jährigen

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Die Reihe hat sich mittlerweile fast zu einem reinen Actionspiel entwickelt - wohl nicht ohne Grund
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Demografie spielt auch in der Spieleindustrie eine gewichtige Rolle, auch wenn es die Gesellschaft einem oft weiszumachen versucht, dass Menschen ab spätestens Ende 20, wenn nicht schon früher, mit dem Spielen aufhören und "etwas Vernünftiges" mit ihrer freien Zeit anstellen.

In ihrem Special "The Secret to Success - Resident Evil" behandelt Capcom auch die existierende Fanbase, die laut ihren Angaben größtenteils aus Personen besteht, die entweder Ende 30 oder um die 40 Jahre alt sind. Kein Wunder, erschien das erste Resident Evil doch 1996, und markierte mit seinem Erscheinen endgültig das Ende der Unschuld der Konsolenspieler.

Capcom fürchtet, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Fanbase in naher Zukunft eventuell mit dem Spielen ganz aufhören könnte. Und um sicherzugehen, dass Resident Evil daher auch jüngere Semester anspricht, sucht Capcom immer wieder nach Möglichkeiten, die Spielereihe werbewirksam und zielorientiert zu etablieren. Etwa durch Kollaborationen mit Marken, die von jüngeren Leuten frequentiert werden.

Leute, die mit Spielen nichts am Hut haben, versuche man regelmässig durch Events wie die "Halloween Horror Night", die in Zusammenarbeit mit Universal Studios Japan stattfand oder der Eröffnung des Resident Evil Café and Grill S.T.A.R.S. in Shibuya, Tokyo, zu erreichen.

Spielern dürfte aber auch die immer actionorientiertere Ausrichtung der Reihe zugunsten der "'Call of Duty'-Generation" aufgefallen sein.