Capcom - Nach 'Street Fighter 5'-Problemen: künftig mehr Entwicklungszeit für Spiele

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Capcom will sich bei der Entwicklung von Spielen künftig mehr Zeit lassen.
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Capcom will den eigenen Spielen künftig mehr Entwicklungszeit geben, wie das Unternehmen gegenüber Investoren deutlich machte. Der Grund für den Wechsel der Entwicklungs-Strategie ist Street Fighter 5, das so einige Probleme mit sich brachte.

CEO Kenzo Tsujimoto sagte: "Einige Aspekte von Street Fighter 5 brauchten mehr Feinschliff, wie etwa das Fehlen von Inhalten und die Server-Probleme zum Launch. Dementsprechend empfinden wir, es ist besser, den Spielen ein wenig mehr Entwicklungszeit als vorher zu geben. Wir haben bereits leichte Anpassungen unseres Portfolios vorgenommen."

Mehr Entwicklungszeit soll auch die Marken stärken

Weiter meinte er, dass die Profite dadurch möglicherweise erst ein bis zwei Jahre länger eintreffen, als bisher erwartet. Allerdings wolle man die eigenen Marken deutlich stärken, sodass mehr Entwicklungszeit unumgänglich ist.

Street Fighter 5 verkaufte sich seit Februar weltweit rund 1,4 Millionen Mal. Für solch eine große Marke, auch wenn das Spiel nur auf zwei Plattformen erschien, nicht gerade beeindruckend. Capcom wollte mindestens 2 Millionen Einheiten an die Spieler bringen.

Street Fighter 5 - Die Geschichte der Beat-em-ups

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