Capcom setzt im Bereich der Videospiele in Zukunft auf kürzere Entwicklungszyklen, wodurch die Wartezeit zwischen den Fortsetzungen einer Serie reduziert werden soll. Das und mehr teilte das Unternehmen im Jahresbericht 2012 mit.

Capcom - Mehr Fortsetzungen in kürzeren Abständen

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Capcom will auch allgemein mehr Spiele pro Jahr veröffentlichen
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Um das zu erreichen, werden die internen Teams, die an den großen Projekten arbeiten, auf 100 Leute begrenzt, wobei sich zur gleichen Zeit schon mehrere Fortsetzungen in Entwicklung befinden sollen. In den nächsten zehn Jahren möchte man 1000 neue Mitarbeiter einstellen und den Entwicklungsprozess umstellen, sodass nur noch die Kernarbeiten bei Capcom stattfinden und alles andere ausgelagert wird.

Derzeit liegt die Veröffentlichung von großen Serienteilen etwa drei bis vier Jahre auseinander. Diese Zeitspanne soll auf rund zweieinhalb Jahre verkürzt werden, wobei man in den ersten beiden Jahren nach dem Release die Spieler mit DLC bei der Stange halten will.

Das Thema Next-Gen-Konsolen wird nur kurz aufgegriffen, denn obwohl Nintendo die Wii U veröffentlicht, brauche es noch mehr Zeit, bis der nächste Konsolenzyklus tatsächlich beginnt. Man plant allerdings neue Marken hervorzubringen und wird den neuen Produkten vorerst 20 Prozent der Entwicklungsinvestitionen zuteilen.

Eine interessante Statistik findet sich noch im Bericht, was die Verkäufe und Anzahl der Titel betrifft.

Resident Evil – 73 Titel – 49 Millionen Verkäufe
Street Fighter – 73 Titel – 33 Mio.
Mega Man – 129 Titel – 29 Mio.
Monster Hunter – 21 Titel – 21 Mio.
Devil May Cry – 15 Titel – 10 Mio.
Dead Rising – 11 Titel – 5,3 Mio.
Lost Planet – 13 Titel – 4,8 Mio.
Ace Attorney – 16 Titel – 4,3 Mio.
Sengoku BASARA – 21 Titel – 3,1 Mio.