Erst kürzlich gab Capcom bekannt, dass die Titel Super Street Fighter 4, Lost Planet 2 sowie Monster Hunter Tri verschoben werden. In einem neuen Informationsschreiben an die Investoren bekräftigte der Entwickler nun noch mal, dass die Verschiebungen nicht direkt mit der Entwicklung der Spiele in Zusammenhang stehen. Vielmehr stehen strategische Gründe im Mittelpunkt der Verschiebungen.

Capcom - Gründe für Verschiebungen

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Chun Li lässt ihre Wut über die Verschiebung von Super Street Fighter 4 an einem Wagen aus.
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In dem Schreiben sprach Capcom auch die künftige Konsolengeneration an. Bezüglich der Hard- und Software soll es wieder kleinere Preise geben. Wenn das nicht Mal Balsam für die Zockerseele ist. Auch die Zusammenarbeit mit Studios, die nicht aus dem Land der aufgehenden Sonne stammen, war ein Thema des Schreibens.

Als Beispiel nahm man Bionic Commando, dass nicht selbst von Capcom entwickelt wurde. Trotz der eher bescheidenen Kritiken und Verkaufszahlen, plant Capcom weiterhin auch mit anderen Studios zusammenzuarbeiten.

Dabei sollen diese Firmen aber hauptsächlich Spieleserien weiterentwickeln, die sich bereits etabliert haben. Ob das ein richtiger Schritt ist, sei mal dahingestellt. Komplett neue Serien werden aber weiterhin bei Capcom in Japan entwickelt. Auch die Gerüchte, dass Capcom Entlassungen plant, wurden dementiert. Im Gegenteil, der Street Fighter-Erfinder möchte sogar neue Mitarbeiter einstellen. Trotz der Wirtschaftskrise geht es dem Unternehmen gut.