Angeblich steckt die japanische Videospielbranche in der Krise. Gerade die Titel aus Amerika laufen den Pionieren des Videospiels langsam aber sicher den Rang ab. Zurzeit gilt es als „in“, wenn sich ein Titel mehr am westlichen Geschmack orientiert, als auf typisch japanische Tugenden zu setzen. Nachdem Konami zum Beispiel ihre Serien Castlevania und Silent Hill an westliche Entwickler abgaben, schlägt der Street Fighter-Erfinder Capcom in dieselbe Kerbe. Was mit Bionic Commando seinen Anfang nahm, geht mit Dead Rising 2 nun in die nächste Runde.

Capcom - Entwickler ist unzufrieden mit Dead Rising

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Trotz westlicher Unterstützung sieht Dead Rising 2 seinem Vorgänger sehr ähnlich.
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So erklärte Shinsaku Ohara von Capcom, dass man sich bei Dead Rising 2 stärker am westlichen Markt orientieren möchte. Aus diesem Grund wird der Titel auch zusammen mit dem kanadischen Entwickler Big Castle Games entwickelt. Nach Aussagen Oharas funktioniert die Zusammenarbeit hervorragend und es sind einige gute Ideen entstanden. Trotz des großen Erfolges des ersten Teils war man bei Capcom nicht sonderlich zufrieden mit Dead Rising.

Capcom war der Titel, trotz westlicher Unterstützung zu japanisch. Man geht davon aus, dass das erste Dead Rising nicht so recht zu Europa passt. Warum diese Bedenken aufkommen, ist eher unverständlich. Immerhin war Dead Rising ein Erfolg und auch der zweite Teil sieht seinem Vorgänger sehr ähnlich.