Capcoms Chief Executive Officer Kenzo Tsujimoto und Chief Operating Officer Haruhiro Tsujimoto teilten über Capcom mit, dass man jährlich 100 neue Spiele-Entwickler einstellen wolle, um eine starke Entwicklungs-Struktur zu garantieren.

Noch Ende letzten Jahres musste man sich fragen, wie es um die finanziellen Mittel des japanischen Software-Hauses aussieht. Doch dann kündigte Capcom an, die Spieler 2014 mit Ankündigungen überraschen zu wollen. Und die Nachricht von Capcoms Chief Executive Officer Kenzo Tsujimoto und seinem Sohn Haruhiro Tsujimoto, Chief Operating Officer bei Capcom, dürfte tatsächlich schon mal eine kleine Überraschung sein.

So möchte Capcom in einem 5-Jahres-Plan jedes Jahr 100 neue Spiele-Entwickler einstellen, um ein Netzwerk aufzubauen. "Ich möchte ein Entwicklungs-Netzwerk aufbauen, das die richtigen Leute in die richtigen Positionen einsetzen kann", so Kenzo Tsujimoto. "Dieser Prozess wird ein Verständnis dafür schaffen, was die Konsumenten wollen und was für Produkte Hits geworden sind. Von jetzt an plane ich, mindestens 100 Software-Entwickler im Jahr anzustellen, um uns eine noch mächtigere Arbeiterschaft im Entwicklungsbereich zu schaffen. Darüber hinaus möchte ich klare Ziele für die Entwickler definieren, damit sie helfen können, Capcom noch stärker zu machen."

Und wie diese Ziele aussehen, teilte er ebenso gleich mit. So wolle er die Marketingstrategien für DLC, mobile Inhalte, Online-Geschäfte und Markeninhalte verstärken. Es gelte, das breite Angebot an Capcom-Inhalte sovielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen.

Haruhiro Tsujimotos Nachricht befasste sich zudem mit den neuen Next-Gen-Konsolen Playstation 4 und Xbox One. Zuerst sprach er über den enormen Erfolg des 3DS-Titels Monster Hunter 4, um dann auf die Zukunft mit den neuen Konsolen von Sony und Microsoft zu sprechen zu kommen.

"Zur selben Zeit spiegelt unsere Leistung auch die bedeutsamen Verschiebungen innerhalb des gesamten Spielemarktes von beispiellosem Ausmaß wieder", so Haruhiro Tsujimoto. "Zwei Schlüsselrollen nehmen dabei Smartphones und Tablets sowie die steigende soziale Komponente der Spiele ein. Mehr noch, Fortschritte in Netzwerken sorgen für einen Wandel von Software-Verkäufen von Retail-Produkten hin zu digitaler Distribution. Darum muss sich Capcom sowohl auf die Qualität der Inhalte als auch auf die des Services konzentrieren. Die Aussicht für die Industrie ist glänzend. Die starken Verkäufe der neuen Konsolen wie Playstation 4 und Xbox One im letzten Jahr deuten auf eine gesteigerte Nachfrage nach Software."

Gerade in diesem Wandel sehe Capcom eine Chance für sich. Haruhiro Tsujimoto nennt dabei das Angebot von Multiplattform-Titeln für soviele Plattformen wie möglich, der Nutzung der Inhalte in sovielen Medien wie möglich und eine globale Planung.

Man darf gespannt sein, was sich Capcom noch einfallen lassen wird.