Das Unternehmen King.com zog in den USA den Antrag auf Markenschutz für das Wort "Candy" zurück. Für den Entwickler war das Echo in den vergangenen Wochen nämlich äußerst negativ.

So ging King.com etwa gegen den Entwickler Albert Ransom und dessen Spiel CandySwipe vor, weil es "Candy" im Titel trägt. Doch wie Ransom öffentlich zu verstehen gab, veröffentlichte er CandySwipe bereits Jahre vor Kings Candy Crush Saga - zudem habe King ganz ähnliche Symbole für sein beliebtes Mobile-Spiel verwendet.

Da CandySwipe also schon vor Candy Crush Saga da war, kaufte King die Rechte am 2004 veröffentlichten Candy Crusher und versuchte damit, gegen ältere Spiele vorzugehen. Offiziell hieß es von King: "Runsome Apps meint, dass Candy Crush Saga CandySwipe zum Verwechseln ähnlich ist. Sollte das stimmen, dann sieht CandySwipe jedoch Candy Crusher zum Verwechseln ähnlich, wodurch die User fälschlicherweise Runsomes CandySwipe mit Kings vorausgehender 'Candy Crusher'-Marke in Verbindung bringen. Dies würde King schaden und spricht für Kings Antrag zur Annullierung von Runsomes Marke."

King stellte den Antrag bereits im Februar 2013 und sorgte in den vergangenen Wochen für zahlreiche Negativ-Schlagzeilen, unter anderem auch mit "Saga", an dem die Markenrechte gehalten werden. So ging man etwa auf The Banner Saga los.

Gegenüber GamesIndustry bestätigte ein Sprecher von King, dass der Widerruf des Antrags für die USA gelte und jeder Markt anders im Bezug auf eine Marke sei. Man ist der Ansicht, dass die Rechte an Candy Crusher die beste Option wären, um Candy Crush auf dem US-Markt zu schützen. All das beeinflusse aber nicht die EU-Markenrechte an Candy, und man wolle auch weiterhin alle angemessenen Schritte gehen, um die eigene Marke zu schützen.

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