Erst rollen die Credits, dann kommen die Zombies - Warum so viele DLCs von Untoten bevölkert werden

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Ein Unterboss im neuen Teil von CoD WW2 Nazi Zombies
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Kommentare (3)
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Trumpledore
#3
Ich glaube, man braucht da nicht so viel hinein interpretieren. Zombies sind Zombies. Der Fachbegriff lautet glaube ich, Kanonenfutter. Man muss nicht mal erklären, warum sie da sind und verfassungsfeindliche Symbole lassen sich leicht entfernen. Zombies haben keine Rechte und man darf sie ohne schlechtes Gewissen abmurksen.

Das ist die eine Seite... die andere...

Es gibt genug Spieler, die sich bspw. CoD nur wegen des Zombie Modus kaufen. Gerade die Black Ops Community ist da die erste Adresse. Die kaufen sich das Spiel, ohne auch nur eine Sekunde im SP oder Standart MP zu verbringen. Die spielen nur den Zombie Modus. Und hier gehts nur um vergängliche Rekorde. Man hält es für besonders taktisch, den halben Tag im Kreis zu laufen, um irgendwelche Runden-Rekorde aufzustellen.

In meiner aktiven CoD BO Zeit, hatte ich oft das Gefühl, der Zombie Modus ist für einige Leute, das einzige Mittel, mit "Rekorden", ihr Selbstwertgefühl zu steigern.

Demzufolge sind Zombies zu einem sozialen und gesellschaftlichen Phänomen geworden, was über die bloße Faszination für Zombies hinaus geht.
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Dankbare Ziele 2
#2
Ein Beispiel für Verstümmelung und FsK war auch Ninja Gaiden Sigma (ich glaube Teil 1). Mit einem aufgeladenen Schwert-Angriff konnte man schwache humanoide Gegner sofort töten. Die sind dann einfach umgefallen. Hat man das gleiche in späteren Levels bei einem Zombie gemacht, der im Prinzip dasselbe Modell hatte....so flog der Kopf weg.
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Dankbare Ziele
#1
Man darf halt nie vergessen, was die Zombiemodi so erfolgreich macht:
- Man darf endlich ohne schlechtes Gewissen auf humanoide Gegner schießen. Sie haben keine Agenda, kein Leben, keine Familie, keinen religiösen oder ideologischen Hintergrund, mit dem man jemandem auf die Füße treten kann. Sie sind einfach Freßmaschinen, die die Menschheit ausrotten werden, wenn man sie läßt (im Prinzip also noch besser als Aliens, bei denen man aufpassen muss, dass man ihnen nicht zu viel "Kultur" aufschneidert).
- Sie sind schon tot. Man tötet also nicht, sondern stellt nur den natürlichen Zustand wieder her.
- Man kann leicht erklären, warum es so viele gibt.
- Sie halten eh kaum zusammen. Verstümmelte Gegner sind somit ethisch möglich. Gegner zu verstümmeln ist bei keinem anderen Gegnertyp so einfach machbar, ohne dass die FsK gleich durch die Decke geht (gut, das eine oder andere Spiel wird deshalb indiziert, aber ein Th" H""s" "f th" D""d 2 wird hierzulande immer noch eher durchgewunken als ein M"nh"nt (sorry, weiß nicht, wie es mit dem ersten steht, aber das zweite darf man bestimmt nicht ausschreiben)). (In diesem Zusammenhang besonders zu erwähnen ist Severance - Blade of Darkness, dass sogar in Deutschland erschienen ist: Es kam zwar nur einmal vor aber der Moment, als man mit einer 3er Kombination mit dem Schwert erst das Schild des Orks zerstört, diesen dann getötet und ihn zum Schluß von Schulterblatt bis Hüfte in zwei Hälften gespalten hat, war schon denkwürdig.)
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