Call of Duty: WW2 erklärt den Serverproblemen den Krieg und steigt nun von dedizierten Servern auf P2P-Server um. Demnach sind jetzt einzelne Spieler die Hosts, was jedoch nur eine Übergangslösung sein soll. In einem Blogbeitrag lädt Sledgehammer Games zur Krisenbesprechung ein und erklärt, wie es weitergehen soll:

"Während unser letztes Update von letztem Freitag mehrere kritische Probleme im Spiel behob, hatte es leider auch einen umgekehrten Effekt auf die Leistung der Server. Als Folge mussten wir auf P2P-Server umsteigen."

"Wir dachten, wir wüssten wir es im Krieg ist ... wir wussten gar nichts" - Seht im Story-Trailer, was euch im Krieg erwartet:

Call of Duty: WW2 - Offizieller Story-Trailer

Dabei soll es jedoch nicht bleiben. Sledgehammer testen die dedizierten Server nun in den USA und wollen sie so bald wie möglich wieder einschalten. Das ist im Moment ihre größte Priorität, ehe sie sich weiteren Problemzonen zuwenden, wie den leeren Headquarters. Diese sollen in Zukunft natürlich in den Multiplayer integriert werden, bleiben aber vorerst noch pure Solo-Erfahrung.

Das Update vom Freitag wurde nur auf PS4 und Xbox One ausgerollt. Aufgrund der Schwierigkeiten warten die Entwickler nun verständlicherweise mit dem PC-Patch. Hier könnt ihr die Inhalte des Patches nachlesen. Er sollte eigentlich Bugs fixen, Verbindungsprobleme lösen und Waffen ausbalancieren.

Auf den Konsolen gibt es weiterhin starke Probleme mit dem Eintritt in die Lobby, die teilweise erst mit dem Patch eingetreten sind. Kurz gesagt: Es hapert an allen Ecken und Kanten. Trotzdem verkauft sich das neue Call of Duty wie warme Semmeln: In Großbrittannien weilt das Spiel schon seit einigen Tagen an der Spitze der Charts. Die Entwickler arbeiten nach eigener Aussage Tag und Nacht daran, den Multiplayer spielbar zu machen.