Auf der E3 wurde auch Call of Duty: WWII ausführlich gezeigt. In einem Stream haben sich die Macher erstmals dazu geäußert, inwieweit der neue Shooter geschnitten werden muss, um den rechtlichen Anforderungen zu entsprechen. In Deutschland wird Call of Duty: WWII demnach nicht "uncut" erscheinen.

Call of Duty: WWII - In Deutschland aufgrund von verfassungsfeindlichen Symbolen geschnitten

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Call of Duty: WWII wird in Deutschland nur geschnitten erscheinen.
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Doch dabei geht es nur um verfassungsfeindliche Symbole - in diesem Fall Hakenkreuze - die aufgrund des Settings in der Singleplayer-Kampagne von Call of Duty: WWII vorkommen. Laut den Machern ist der Einsatz dieser Symbole an mehreren Stellen wichtig, um den historischen Zusammenhang zu vermitteln. Allerdings sind diese Symbole in Deutschland verboten, wenn sie nicht der Wissenschaft, der Aufklärung oder der Berichterstattung über Zeitgeschehen und Geschichte dienen. Und Call of Duty: WWII fällt nicht in diese Kategorien. Andere Schnitte soll es aber nicht geben.

Keine Anpassung im Multiplayer

Wer jetzt befürchtete, dass der Multiplayer aufgrund von verschiedenen Versionen jetzt eingeschränkt wird, kann aufatmen. Auf den Karten der Online-Modi oder in den Menüs werden keine verfassungsfeindlichen Symbole genutzt. Der Multiplayer-Part bleibt also bei allen Usern gleich und führt nicht dazu, dass die Spielerzahl künstlich eingegrenzt wird. Call of Duty: WWII erscheint am 3. November 2017 für PC, Xbox One und PS4.