Ein 20 Jahre alter Jugendlicher aus New Jersey wurde kürzlich festgenommen, weil er Fotos der Geschlechteile von Kindern im Alter von 13 und 14 Jahren über das Computerspiel Call of Duty: World at War erpresste.

Der junge Mann kam in Besitz der intimen Bilder, indem er den Jugendlichen gegenüber behauptete, dass deren Übersendung eine Bedingung für den Beitritt zu seinem Clan in Call of Duty: World at War wäre. Eine Masche die ganz offensichtlich funktioniert hat.

Call of Duty: World at War - 20-Jähriger Amerikaner erpresst Nacktfotos von Kindern

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Heiße Gefechte um Berlin in Call of Duty: World at War.
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Der nunmehr für eine Kaution in Höhe von 25.000 Dollar festgenommene Jugendliche behauptete, er hatte gehofft, Bilder von Jugendlichen im Alter von mindestens 14 und 15 Jahren zu bekommen (was nicht minder schlimm ist). Er wird der "Kommunikation mit Minderjährigen mit unmoralischen Zielen" in mindestens vier Fällen angeklagt. Die Ermittler geben an, dass der junge Mann in der Vergangenheit bereits wegen des Besitzes von Kinderpornographie verurteilt worden war.

Effektiv haben hier sämtliche Jugendschutzmaßnahmen vollständig versagt. Nicht nur, dass man sich die Frage stellen muss, wie 13- und 14-jährige Kinder ein Spiel spielen können, dass auch in Amerika als "Mature-Rated" gilt und somit erst Volljährigen zugänglich gemacht werden sollte. Hier wären dann nicht nur die gesetzlichen Rahmenbedingungen gefragt, sondern auch die Eltern, die ihre Kinder solche Spiele unbeaufsichtigt spielen lassen.

Eine weitere Frage, die sich die Eltern der betroffenen Jugendlichen stellen lassen müssten, wäre, warum sie ihre Schützlinge nie darauf hingewiesen haben, dass man fremden Männern, die man über das Internet kennengelernt hat, keine Fotos von ihrem Penis zuschickt.

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