Britische Zeitungen berichten wieder einmal über einen Videospiel-Skandal, der diesmal auf das gerade erst angekündigte Call of Duty: Modern Warfare 3 abzielt. Hintergrund sind einige der Spielszenen, die im Gameplay-Trailer zu sehen sind.

Call of Duty: Modern Warfare 3 - Kaum angekündigt und schon der erste Skandal

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Vermutlich dürfte es sich dabei aber noch um eine der harmloseren Szenen im Spiel handeln
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Genauer geht es um den Abschnitt, in dem in den Straßen von London gekämpft wird und eine U-Bahn unter Beschuss steht, die anschließend entgleist. Das Wecke Erinnerungen an den 7. Juli 2005, als durch einen Terroranschlag in der Londoner U-Bahn 52 Menschen getötet wurden.

In dem Artikel der „Daily Mail“ wird das Spiel als „ultra-gewalttätig“ beschrieben und Unterstützer der Terror-Opfer fordern offenbar, das Spiel zu verbieten. Eine Sprecherin der Vereinigung Mediawatch UK äußerte ihre Bedenken, weil diese Spiele „hyper-real“ seien und eine bekannte Umgebung zeigen. Da man erst kürzlich Untersuchungen zu dem Terror-Anschlag hatte, zeuge das von „unglaublich schlechtem Geschmack“.

Activision äußerte sich bereits: Die Ereignisse im Spiel seien reine Fiktion und würden keine historischen Ereignisse darstellen.

Dieser Bericht wurde von der Daily Mail gestern veröffentlicht, heute folgt die Zeitung Metro mit einem ähnlichen Artikel.

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