Die Veröffentlichung von Modern Warfare 3 rückt immer näher. Doch bevor ihr euch am 8. November auf die neue Folge aus Bumm-Bumm-Besser stürzen könnt, haben wir uns anlässlich einer Promotour noch einmal mit Robert Bowling, Creative Strategist bei Infinity Ward, unterhalten und ihm einige unbequeme Fragen gestellt. Was die "PR-Maschine" zu Themen wie Wikileaks-Vergleichen, KI-Verhalten oder Level-Architektur zu sagen hat, lest ihr in unserem Interview.
gamona: Robert, wir haben gerade die AC-130-Mission in Paris gesehen. Denkst du, dass man Parallelen zwischen diesem Einsatz und den berüchtigten Wikileaks-Videos ziehen kann, in denen amerikanische Fliegerbesatzungen wehrlose Zivilisten erschießen, oder dass jemand Vergleiche zwischen diesen Situationen heranziehen könnte?
Robert Bowling: Nicht über den Fakt hinaus, dass es sich in beiden Fällen um (Film)-Material einer AC-130-Mission handelt (Beim Wikileaks-Video wird der Angriff von einem Black-Hawk-Hubschrauber ausgeführt, die Darstellungen ähneln sich aber sehr. Anm. d. Red.). Das Szenario in Paris unterscheidet sich sehr von allen Geschehnissen in der Realität. Es handelt sich um russische und amerikanische Truppen im Kampf in Paris.
Es geht hier also um ein Gefecht, in das militärische Einheiten verwickelt sind. Aber natürlich ist es sehr authentisch in der Hinsicht, wie eine AC 130 operiert und welche Rolle sie in einer Schlacht spielt. Paris ist einzigartig, weil es sich um einen Notfall-Überwachungseinsatz handelt, normalerweise hätte man nämlich eine AC 130 nicht bei Tageslicht im Einsatz, also geht man hier ein ziemliches Risiko ein.
Robert Bowling ist Creative Strategist bei Infinity Ward. Woher auch immer seine Berufsbezeichnung kommt.gamona: Du meinst also nicht, dass man die Audiokommentare der Besatzung als problematisch einstufen könnte, wenn sie etwa "Nice Shooting" dahersagen, im Prinzip aber Menschen töten - handelt es sich tatsächlich nur um Entertainment?
Robert Bowling: Nun, wir konzentrieren uns darauf, sehr authentisch zu sein und darzustellen, wie Soldaten miteinander kommunizieren, wie sie handeln und welche Taktiken sie anwenden. Vom Standpunkt einer AC-130-Besatzung aus gesehen haben sie einen Job zu erledigen, und dieser beinhaltet auch, zivile Opfer und damit Kollateralschaden zu vermeiden. Wenn sie also sagen 'Good effect on target', kommunizieren sie einfach effektiv. Ich denke, es ist wichtig, diese Vorgänge so authentisch zu porträtieren, wie sie sich in der Realität abspielen.
gamona: Es ist gut, dass du Zivilisten erwähnst. Man sieht eigentlich kaum welche im Spiel, oder?
Robert Bowling: Doch, da sind Zivilisten, aber die Sache ist die: In jeder Stadt wütet der Konflikt auf eine andere Weise. In London hat der Krieg beispielsweise noch keine größere Dimension angenommen, deshalb sehen wir dort eine größere Anzahl von Zivilisten. Im Paris, das wir in dieser Mission sehen, toben sich die Bodentruppen bereits eine geraume Zeit in der Stadt aus, es gab Evakuierungspläne und eine Menge Zivilisten haben bereits die Stadt verlassen. Man sieht aber möglicherweise auch Areale, wo das nicht der Fall ist.
gamona: Du hast außerdem die Wichtigkeit der Authentizität in Modern Warfare 3 untermauert. Warum ist die Projektilpenetration dann nicht konsequenter umgesetzt worden - wie beispielsweise in Battlefield: Bad Company 2?
Modern Warfare 3 will vor allem eins: richtig gut unterhalten und berauschen.Robert Bowling: Nun, wir haben ja Bullet-Penetration, alles hat einen gewissen Level an Durchlässigkeit. Eine Kugel wird anders auf Holz reagieren als auf Metal- oder Betonwände. Was wir in einigen Locations nicht machen, ist komplette Zerstörungen zu erlauben - das hängt von der Art von Spielerfahrung ab, die wir bieten wollen. Das gilt insbesondere für den Einzelspielermodus, der als cinematische, spannungsgeladene Spielerfahrung ausgelegt ist. Es ist eine handgefertigte Erfahrung, wohingegen etwa der Spec-Ops-Modus einfach nur Spaß bereiten soll.
gamona: Was kannst du uns zum KI-Verhalten sagen, häufig sieht es so aus, als würden die feindlichen Soldaten einfach nur auf uns zustürmen und sich umnieten lassen, ohne die Deckungsmöglichkeiten der Umgebung vernünftig zu nutzen?
Robert Bowling: Nun, wir haben einen Mix verschiedenster Gefechtssituationen, die man im Zuge der Kampagne erleben wird. Mal zeigt der Feind ein sehr offensives, dann wieder ein sehr defensives Verhalten. Es gibt also eine große Bandbreite, die von vielen Faktoren wie der Kriegslage oder der Stadt beeinflusst wird. Im Spec-Ops-Modus wird man mit einer Vielzahl von unterschiedlichsten Verhaltensweisen der KI-Soldaten konfrontiert, einige versuchen euch in die Defensive zu drängen und legen eine sehr hohe Aggressivität an den Tag.
Aber es gibt dort auch die defensiveren Gegenspieler, die sich eher zurückfallen lassen. Es gibt also verschiedene Typen, die euch zwingen, eure Spielweise und Taktik anzupassen.




























Wow du redest von geschmacklos! Dein Avatar ist ein Typ, der sich das Gehirn wegschießt.
Hey das ist Kunst. Frag mal Kurt Cubain. xD
Wow du redest von geschmacklos! Dein Avatar ist ein Typ, der sich das Gehirn wegschießt.
Und das ein Kriegsspiel relativ authentisch ist, muss man nicht mögen, aber man sollte dann ganz auf Film und Fernsehen verzichten. Heuchelei...
Schreib doch den gleichen Müll wie alle anderen: MW scheiße BF geil...
Krieg ist scheiße, aber so geht es zu!
Robert Bowling: Nun, wir konzentrieren uns darauf, sehr authentisch zu sein und darzustellen, wie Soldaten miteinander kommunizieren.......
Das liest sich so Geil, als ob das in ordnung wäre das die soldaten gesagte haben, ( Nice Shoot oder Cool direkt durch die Frontscheibe) meiner meinung nach geschmacklos und studios die sowas ins spiel bringen und behaupten das es einfach so ist, noch viel mehr.
Hier noch mal zum nachdenken bei 9:19 Min www.youtube.com/watch
Und wenn man jetzt noch weiß das in dem Bus ein kleines Mädchen saß.......
Mir gehts genau so , schätze die Leute fühlen sich einfach besser wenn sie etwas schlechtreden können. Das lenkt von ihren eigene Unzulänglichkeiten ab.^^ Um so mehr von denen auf MW3 verzichten um so besser, schliesslich sind solche Meckerziegen ja nicht gerade die Idealen Mitspieler : )
Und immer der Vergleich mit BF, das einzige was die gemeinsam haben ist das "Kriegszenario".
BF ist eher langsam und gemütlich mit dem Panzer rumfahren und alles Zerstören.
MW ist sehr schnell und nicht so gemütlich, weil man halt kleinere Maps hat und sich weniger gut irgendwo verstecken kann...
Ich mag beide Spiele, wobei ich MW bevorzuge!!!
Ach ja, wer kauft BF oder MW wegen SP??? Beides sind Hardcore MP Spiele.
^^ Auch der Daily Deal bei CoD wäre höchstens 30€....überteuerter Müll.
wen interessiert denn bei MW der SP?
Mich. Oder nein - er TÄTE es. Wäre er nicht so kurz. Mehr als n Daily Deal ist mir das nicht wert, darum wirds auch nicht gekauft.
@Voodjin
Ich suche leider eher einen Mitarbeiter als Executive Creative Manager of strategic Coffee Capsule reloading.
wen interessiert denn bei MW der SP?
der MP ist das was das spiel ausmacht.
Naja...SP war mal der Hauptteil dieser Spielserie, aber da ihnen schon seit 3 Spielen nichts Neues einfällt und der SP nun zu einem Quickie verkommen ist, wird halt MP als Kaufgrund hergezogen. Da geht man lieber gleich auf Nummer sicher und holt sich BF3. Hast Du gleich Jefts und Fahrzeuge dazu.^^
wen interessiert denn bei MW der SP?
der MP ist das was das spiel ausmacht.
Ich war im übrigen skeptisch bei den "unbequemen Fragen", aber an sich habt ihr das ganz gut gemacht. Natürlich kam nur Marketinggewäsch als Antwort, aber auch das sagt ja einiges aus.
Sie haben dort sicher auch einen "Executive Creative Manager of strategic Coffee Filter unfolding" im Haus. Ganz wichtig...