Neun Mitglieder des britischen Parlaments reichten einen Antrag ein, mit dem sie gegen Call of Duty: Modern Warfare 3 schießen und die BBFC (British Board Of Film Cassification - britisches USK-Pendant) dazu auffordern, künftig bei ihrer Spiele-Einstufung etwas mehr Vorsicht walten zu lassen.

Call of Duty: Modern Warfare 3 - Britisches Parlament schießt gegen Activisions Shooter

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Schon der Vorgänger sorgte bei Politikern für Aufregung
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Dabei beziehen sie sich hauptsächlich auf eine Szene mit der U-Bahn, die an einen terroristischen Akt aus dem Jahre 2005 in London erinnere. Behauptet wird außerdem, Modern Warfare 3 biete überflüssige Gewalt und natürlich würde es auch eine Verbindung zwischen gewalthaltigen Videospielen und realen Gewaltverbrechen geben.

Ein Gegenantrag wurde bereits eingeleitet, welcher sich für die Rechte der volljährigen Spieler einsetzt. Diese möchten sich nämlich nicht bevormunden lassen und befürchten nun, die BBFC könnte in England künftig härter durchgreifen. Bisher ist das dort eher weniger der Fall.

Wie es in verschiedenen Berichten heißt, würde sich die BBFC von einen solchen Antrag aber wohl nicht beeinflussen lassen. Letztendlich erstellt die BBFC selbst die Richtlinien.

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