Call of Duty: Modern Warfare 2 – Kolumne

– PC

Der Flughafen-Skandal: PR-Geniestreich oder Eigentor? Ein Kommentar

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von Witold Pryjda, 18. November 2009 09:22 Uhr
Call of Duty: Modern Warfare 2 - Kolumne: Bilder/Fotostrecke zum ArtikelBilderstrecke

Eltern, Lehrer, Freunde, Kollegen. Sie alle versuchen wir seit Jahren zu überzeugen: Unser Hobby sei harmlos, es gehe um Geschicklichkeit, nicht Gewaltverherrlichung. „Killerspiele“ hätten keine Auswirkungen auf das reale Leben. Selbst als Pazifist könne man nach Feierabend ein paar Terroristen zur Strecke bringen.

Ja, diese Überzeugungsarbeit ist schwer: Jeder Amoklauf, jede Indizierung, jede BILD-Schlagzeile stellt einen Rückschlag dar. Der intellektuelle Diskurs bleibt aber nicht einseitig, längst haben auch die großen Feuilletons angesehener Printmedien entdeckt, dass Videospiele eine Kunstform sind, die auch Grenzen ausloten darf und sogar soll, auch beim Thema Gewalt. Warum sollte Spiele-Entwicklern das verwehrt bleiben, wofür Quentin Tarantino oder John Woo im Kino gefeiert werden?

Bösartigkeit und Kaltblütigkeit

Und dann schießt sich das um Anerkennung kämpfende Medium ein Eigentor. Ganz ohne Bedrängnis, so als ob der Spieler der eigenen Mannschaft plötzlich beschlossen hätte, sich umzudrehen und am eigenen Tormann vorbei einzunetzen. Und wir sprechen hier nicht vom 1. FC Dorfhausen, sondern Real Madrid oder Bayern München, schließlich ist Infinity Ward mitnichten ein kleiner Garagen-Entwickler.

Der umstrittene Flughafen-Abschnitt in „Call of Duty: Modern Warfare 2 wirft die Argumentation von Leuten, die Videospiele in all ihren Facetten als Kunstform sehen, um Jahre zurück. Der Vergleich mit den Größen des Fußballs hinkt übrigens nicht: Spielerisch und technisch ist Modern Warfare 2 über alle Zweifel erhaben und hätte sich auch ohne seinen Ausflug in den Zynismus bestens verkauft.

Call of Duty: Modern Warfare 2 - Bild dir deine Meinung: das umstrittene Flughafen-Level im Video9 weitere Videos


„Im Kontext der Story illustriert diese Szene die Bösartigkeit und Kaltblütigkeit eines russischen Terroristen und seiner Handlanger“, argumentiert man bei Activision-Blizzard offiziell. Der dramaturgische Aspekt kann keine Ausrede sein. Das Problem ist nicht das Was, sondern das Wie. Natürlich kann man die Undercover-Geschichte mit all ihren terroristischen Blutlachen erzählen, eine TV-Serie wie „24“ macht schließlich auch nichts anderes. Das moralische Problem ist es aber, den Spieler in der ersten Person daran teilhaben zu lassen. Hätte man diesen Story-Aspekt in eine Cutscene gepackt, würde es wohl keinerlei Diskussion geben.

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Inhalt
  • 1Bösartigkeit und Kaltblütigkeit
  • 2Reflexion durch Abstand
  • 3Frage der Verhältnismäßigkeit
Kommentare 45
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Fraiser07.01.2010 20:00
Tja was soll ich sagen...
das man zwischen den charakteren herspringt finde ich auch kacke aber alles in allem steh ich auf so ballerspiele, das hat irgenteinen reiz auf mich, und actionreich ist das spiel ja.

auch stellt sich bei mir nich so ganz diese moralische frage, ich zock das spiel und ich kann da ja sowieso nich schießen, und wenn das dann teil der story ist, dann spiel ich das halt mit, obwohl ich sagen muss, dass das alles etwas zu krass dargestellt worden ist.

wenn ich anfange zu zocken, dann will ich auch wissen wie die story weitergeht, dann schalt ich iwie diesen denkaparat aus, der mir was von moral sagt und will einfach nur besser sein als der pc.
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Tarsius22.11.2009 00:40
www.gamestar.de/index.cfm

GS-Video mit guten und berechtigten Kommentaren.
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Troll20.11.2009 17:59
Wir kommen vom Thema ab, eccelso, aber sei's drum.

'Gerufen' wurden wir schon....von den Amis.

'Die militärische Intervention in Afghanistan begann am 30. September mit dem Abschuss von 50 Cruise Missiles von vier amerikanischen Schiffen sowie einem amerikanischen und einem britischen U-Boot.' (sagt Wikipedia...und noch einiges mehr)

Grund dafür war bekanntlich die Behauptung, die Attentäter vom 11.09. hätten in Afghanistan Unterschlupf gefunden.
Was natürlich an Argumenten für einen Krieg ausreichend ist...und das die Piloten auch in Deutschland lebten, macht uns dann wohl zum nächsten legitimen Ziel für diese Art von 'Hilfseinsätzen'?
Meine Fresse, ist doch nicht das erste Mal das eine Marionettenregierung 'um Hilfe bittet'...

Und zudem sind wir doch nicht da 'um zu helfen', sondern um 'die deutsche Freiheit am Hindukusch zu verteidigen', gell?
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eccelso20.11.2009 14:08
@Troll: Hallo? Hast du dich mal mit dem Afghanistaneinsatz beschäftigt? Wir wurden um Hilfe GEBETEN. Das bedeutet wenn wir dann da hingehen um zu helfen, dann IST es auch ein Hilfseinsatz. Ich glaube du verwechselst das mit dem Krieg im Irak, wo erst immer gesagt wurde, wir würden nur Hilfstruppen zur medizinischen Versorgung schicken, wo jeder wusste, dassist quatsch.
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M-ForceM-Force19.11.2009 19:48
Deswegen ist es auch ab 18. Aber wenn dann die Kinder um die 14 ankommen und sagen"meine Freunde habne das aber auch", da hilft selbst das dickste USK-18 Logo nichts. Ich finde Activisionblizzard hätte 2 Versionen rausbringen sollen. Eine 16ner Version ohne Flughafenszene und Blut und 10€ billiger. Dann eine Art Directors cut version für erwachsene (wahrscheinlich indiziert) mit allem dumm und dran inklusive nen paar extras
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Troll19.11.2009 19:04
Ja, es ist ein Unterschied zwischen dem Spiel und dem Kriegseinsatz. Über das Spiel wird sich moralisch entrüstet.

Und der Kriegseinsatz wird als 'Hilfseinsatz' deklariert.
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XianthosXianthos19.11.2009 17:58
@mWw
Ich hab nur aus einzigen Grund so Probleme mit Flughafen level und der ist, dass sie den ganzen "Killerspiele Hassern" Argumente auf einem vergoldeten Silbertablett liefern ... Da kämpft man die ganze Zeit gegen "Killerspiele" Klischee und was passiert? Mag sein für uns gamer, mag die Szene nicht schlimm zu sein, aber erklärt es mal euren Eltern, Partnern oder Kindern, wieso das Ok ist Leute im Flughafen abzuknallen und den Argument "sind nur Pixel" könnt ihr eh vergessen, den für sie wäre das kein Unterschied.

@Afghanistan
Ja Afghanistan Einsatz ist eine Farce geworden, anstatt die Leute vor Ort entscheiden zu lassen, was man tun sollte oder tun könnte wird es von popeligen Politikern entschieden die wirklich keine Ahnung von Krieg haben. Für sie sind das nur Zahlen / Fakten und Tabellen.
Die Soldaten wollen dort ja was machen, aber sie dürfen ja nicht, weil sie Politisch kastriert worden sind.
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eccelso19.11.2009 17:54
JA und die dargestellten Pixel wurden doch auch von Menschen gespielt, irgendiwe müssen die Bewegungen ja übernommen werden, das ist wie der Spruch: ich mag nur kleine Äpfel, große schmecken nicht. Es geht nicht darum, ob es nur Pixel sind, sondern du bekommst damit ja auch eine Aussage rübergebracht.
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Mineral4r7sMineral4r7s19.11.2009 15:26
Ich versteh den ganzen Hass hier nicht. Man hat doch nur ein paar Pixel übern Haufen geschossen. Wie kommt man nur auf die Idee da bezüge zur Realität zu finden? Ich finde Filme wie Saw abartig, weil da echte Menschen sterben, sie tun natürlich nur so, doch die sind echt. Ich weiss nicht wie man sich freiwillig sowas krankes wie Saw oder andere Splatterfilme anschauen kann, und sich dann womöglich hier noch über dieses Level aufregt! Fast euch mal selber an den Kopf, schüttelt einmal kräftig durch und überlegt was mit eurer Weltanschauung falsch ist.
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Mineral4r7sMineral4r7s19.11.2009 15:08
Ich versteh den ganzen Hass hier nicht. Man hat doch nur ein paar Pixel übern Haufen geschossen. Wie kommt man nur auf die Idee da bezüge zur Realität zu finden? Ich finde Filme wie Saw abartig, weil da echte Menschen sterben, sie tun natürlich nur so, doch die sind echt. Ich weiss nicht wie man sich freiwillig sowas krankes wie Saw oder andere Splatterfilme anschauen kann, und sich dann womöglich hier noch über dieses Level aufregt! Fast euch mal selber an den Kopf, schüttelt einmal kräftig durch und überlegt was mit eurer Weltanschauung falsch ist.
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eccelso19.11.2009 15:06
@xianthos: eine Farce? Die machen da ncihts? Dann frag mal die Soldaten, die werden dir was anderes erzählen.

@Troll: Es ist doch ein Unterschied zwischen einem Spiel, und einer Hilfsaktion oder?
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Andrej19.11.2009 14:55
Ich fand die mission geil.ich hab mir die russische version im internet geholt um die mission zu spielen.ich hab dort alle weg geschossen und es tat mir auch nicht leid, sind ja nur pixel.
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rocker19.11.2009 13:19
@250 Gramm Mett

Nur aus Neugier, bitte definiere mal den Begriff "Kriegsverherrlichend" aus deinem Verständnis.

Ich z. B. verstehe unter einer "Verherrlichung", dass ich anschließend Lust habe real an einer entsprechenden Situation teilzuhaben oder zumindest damit zu sympathiesieren.
Dieses bei mir auszulösen, ist bisher noch keinem Gewaltspiel
gelungen und ich zocke schon seit über 20 Jahren.
Abgesehen davon sind solche Medien gesetzlich verboten.

Ob man allerdings seine Moral aus Spielen beziehen sollte, halte ich aber auch für fragwürdig. Bestenfalls kann man sie dort auf die Probe stellen, sofern man die Tatsache verdrängt, dass es sich dabei um ein Spiel handelt mit virtuellen Figuren und nicht um reale Tötungshandlungen an echten Lebewesen.
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P0sP0s19.11.2009 09:54
Das ist ja mal Blödsinn ...
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Leser19.11.2009 08:52
"längst haben auch die großen Feuilletons angesehener Printmedien entdeckt, dass Videospiele eine Kunstform sind"

Dazu mal ein Kommentar: Genau wie bei Musik und Filmen sind Computer- und Videospiele per se _keine_ Kunst. Sie sind ein gegenwärtiger Bestandteil der Kultur, aber Kultur != Kunst.

Und auch wenn es, wie bei Filmen und Musik durchaus Werke mit künstlerischem Anspruch gibt, so bleiben es Konsumgüter, die produziert werden - wie die meisten filmischen und musikalischen Machwerke.

"Die Tatsache, dass es bei der deutschen Version die Möglichkeit gibt, die Mission zu überspringen"

Die hast Du auch in Importversionen.

"Und dann müssen sich alle, aber insbesondere Infinity Ward, fragen: War es das wirklich wert?"

Na Hauptsache ihr habt das Spiel trotzdem mit einer regelrechten Artikelwelle gewürdigt und in den Tests in den Himmel gelobt. Meine Fresse, seid Ihr verlogen...

IW sind die letzten, die sich Vorwürfe machen müssen. Die Flughafenszene ist bei weitem nicht so schlimm wie sie von den nun ach so erzwungen betroffen wirkend wollenden "Redakteuren" dargestellt wird. Virtuelle Menschen sind keine Menschen und falls man es anders sieht, sollte man sich mal fragen, ob man virtuell nur auf Menschen in Uniform schießen darf und warum das weniger schlimm sein soll als auf Zivilisten - sind ja alles Menschen. Womit wir wieder bei der Verlogenheit wären.
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Joker19.11.2009 00:50
Was würdest du denn als Soldat machen wenn da Autos auf dich zugefahren kommen auf Zeichen nich reagieren und nach Warnschüssen immernoch weiter auf dich und deine Truppe losfahren? jeder würde da zur Selbstsicherheit schiessen . (Ist dort ja so passiert )
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Troll18.11.2009 21:54
Farce? Erzähl das der Mutter mit den 2 Kindern die 'irrtümlich' von einem deutschen Soldaten erschossen wurden...oder den zivilen Opfern die beim Angriff auf die Tanker draufgingen, etc. Aber das ist natürlich zu vernachlässigen wenn man sich doch hier als 'Killerspiel-Spieler mit moralischer Attitüde' profilieren kann, gell?

Wer zum Spass Spiele zockt, in denen er auf Menschen schiesst, sollte sich generell nicht zu weit aus dem Fenster lehnen was politische Korrektheit angeht.

Und jetzt geh ich off und versaue Vinnie Sinistra seinen 'neuen Anfang'. *peng*
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yuki18.11.2009 19:16
Dickes Lob an euch! Finde es gut, dass es auch mal Kritik aus den eigenen Reihen gibt. Ich selbst spiele seit Jahren Ego-Shooter (auch CoD) und habe sie fast immer verteidigt. Aber irgendwo hört der "Spaß" auch auf. Ich finde diese Mission einfach nur widerlich und es freut mich zu sehen, dass auch andere Killerspiele-Spieler es so sehen.
Schade das CoD 6 so enden musste...
Da freue ich mich lieber weiter auf BFBC 2 und geb kein Geld für so etwas (in diesem Fall wirklich) verstörendes aus.
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blacksun8418.11.2009 19:14
@Ecc:
Darum geht es mir ja. Ein Massaker, dass zum Spiel dazugehört und auch einen Hintergrund hat, ok, aber nicht so ein reines Massaker zwecks PR "Schaut her, was wir können. Damit ist das Spiel ein Hit, cool und ein Muss für jeden gewaltlechzenden Spieler."

Ein besseres Beispiel ist da aktuell z.B. Dragon Age, auch wenn der Gewaltgrad da nicht so hoch ist: Man kann entweder Unschuldige opfern oder sie retten, was jeweils Auswirkungen hat. Sowas fördert beim Spielen noch das Oberstübchen. Aber ok, mancher sitzt ja auch lechzend vor einem kranken Saw xy und denkt, damit wäre man erwachsen.

PS: Und das Activision anscheinend ihren Hype gut bezahlt hat, merkt man eh aktuell. Überall nur noch MW 2. Schade, denn vor 10 Jahren noch hätte mancher Redi offener seine Meinung geäußert und nicht die der Werbeabteilung.
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XianthosXianthos18.11.2009 18:13
@Troll du weiss, dass der Bundeseinsatz fast eine Farce ist, da sie dort fast garnichts machen, ausser in ihrem Stützpunkt ausharren und die ganzen "blutige Drecksarbeit" Amis machen lassen. So viel zu Doppelmoral. In den Krieg ziehen aber bitte nicht Kämpfen!
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Troll18.11.2009 18:07
Ist schon komisch wie sensibel auf virtuelle Gewalt manche in einem Land reagieren, das gerade wieder die Verlängerung der Kriegseinsätze beschlossen hat. Und diese Verlängerung zog bei weitem weniger Aufschrei nach sich als die Szene in einem Spiel. DAS nenn ich mal Moral.

Im übrigen hat David recht.
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XianthosXianthos18.11.2009 18:04
@David wie viel zahlt dir Infinity Ward?

@mWw2 Wenn sie sich schon die Mühe gemacht haben, so ein Flughafen level zu machen, dann hätten sie locker Zivilisten überall im Spiel verteilen, die man "einfach so" abknallen kann ... Was mich verwundert ist, dass das Spiel trotzdem so sterill ist. Kaum Leichen, kaum Blut. Soll das wirklich den "WIRKLICHEN" Krieg darstellen? Wenn Infinity Ward dem Spieler zeigen müsste, dass der Krieg grausam ist, sollte man nur ein einzgies Leben haben ohne save / load. Permadeath. Ist es ja auch im wirklichen Leben. Es gibt kein Load!
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P0sP0s18.11.2009 18:03
@ Lucky Luca: Dem Publisher wird es nicht egal sein, ob ab 18 oder indiziert ....
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KlonbertKlonbert18.11.2009 17:27
@Khaaaan

dein argument zum thema ist das beste, da liest man sich durch die texte deiner vorschreiber, die bemüht sind sich klar auszudrücken und bringst es allein durch ein wort auf den punkt!

sehr gut, unabhängig, dass es mich fast vom stuhl gehauen hätte als ich dies las. :)
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Eccelso18.11.2009 17:09
@David: vielleicht klingt es doof: aber ich kaufe ein Spiel auch aufgrund der Story, und der herausforderung. Es wird sich doch auch in euren Reviews darüber beschwert wenn der Schwierigkeitsgrad zu niedrig ist und es keine Herausforderung stellt, doer nicht? Darum geht es doch. Und ich will auch gut unterhalten werdne. Ich bezweifel nicht, dass sich manche mit einem einfachen stupiden Action oder Horrorfilm zufrieden stellen, aber ich habe schon mehrmals gesehen, wie ihr solche Filme kritisiert habt, gerade wegen eienr flachen Story. Ich will auch in Spielen eine glaubwürdige Story und wenn dann so eine Szene kommt finde ich das in Orndung, wenn sie dann richtig umgesetzt ist. Wie gesagt für mich hätte es sowas wie ein Herzklopfen getan, das mir gesagt hätte: der Charakter ist kein Arschlioch der sich gerade an dem gemetzel erfreut.
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Lucky LucaLucky Luca18.11.2009 15:32
Letztendlich ist es doch nun egal, ob CoD6 ein ab 18 oder eine Indizierung bekommt, die Altersgrenze bleibt gleich. Der Zweck einer Indizierung liegt ja dann eher darin, die Popularität des Spiels unter Minderjährigen zu verringern, jedenfalls ist das das sinnvollste, was mir einfällt. Aber das wäre bei der vielen Berichterstattung eh ohne Bedeutung gewesen.
Nichts desto trotz finde ich die Entscheidung der USK nicht nachvollziehbar, bei der Flughafenszene wäre so eine "symbolische" Indizierung schon sehr angebracht.

Gespielt habe ich das Spiel jetzt nicht, werde es auch nicht tun, da man es ja nicht ausleihen kann. 60€ für 5 Stunden Singleplayer sind einfach zu viel. Aber das soll hier ja nicht diskutiert werden.

Weiter zu der Thematik: Ich finde es schade, dass Infinity Ward dem Spieler nicht die Möglichkeit einer eigenen Entscheidung einräumt. Das ist auch in der deutschen Version nicht wirklich besser, denn soweit ich weiß heißen die Möglichkeiten: Wegsehen (Überspringen) und mitmachen, egal ob ich jetzt aktiv auf Zivilisten schiesse oder die beschütze, die es tun. In der unbearbeiteten Version gibt es meines Wissens ja nicht mal diese Möglichkeit.

Diese fehlende Entscheidungsmöglichkeit macht es meiner Meinung nach so fragwürdig. In MW1 gab es diese Möglichkeiten auch nicht, aber da war es moralisch auch um einiges einfacher: Ich gut, Gegner böse.
Die Möglichkeit sich gegen die Terroristen zu stellen hätte das Ganze um einiges einfacher gemacht: Ich schiesse auf einen der Terroristen und werde von den restlichen dann erschossen, das Massaker findet also trotzdem statt. Da der Agent den man spielt im Plot dann meines Wissens sowieso stirbt, hätte das ja nichtmal viel Aufwand bedeutet.

Denn wenn man schon von "Krieg grausam darstellen" spricht, dann muss man den Spieler mMn vor diese grausame Entscheidung stellen, denn auch Soldaten im Krieg haben noch eine Wahl (z.B. Ich sterbe oder ich mache mit und rette evtl. meine eigene Haut). Allerdings fehlt CoD da wahrscheinlich die Bindung zu der gespielten Figur, jedenfalls denke ich mir das aufgrund der vielen Reviews, die alle sagen, dass man innerhalb dieser 5 Stunden ständig zwischen irgendwelchen Characktern hin und her springt. Und genau da liegt mMn der Hase im Pfeffer: Der Stil von Call of Duty passt einfach nicht zu moralischer Auseinandersetzung mit Kriegsgräueln. Deshalb halte ich dieses Level eher für:"Hm wir brauchen irgendwie einen Schocker" im Geiste der (wenigstens der letzten) Saw-Filme als für:"Wir wollen uns ernsthaft mit der Grausamkeit des Krieges beschäftigen".
Wenn sie das wirklich wollten, ist es ihnen meiner Meinung nach nicht gelungen.

(Erinnerung)
Just my 2 cents
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Cold - Sushi18.11.2009 14:56
... wir reden ein wenig einander vorbei glaube ich ...

... nochmal ... wir diskutieren ueber ein SPIEL das ein kriegerisches Thema behandelt ... dann darf doch die Frage gestattet sein : ... muss ich ( in Zeiten unseeliger Killerspiel-Debatten ) ... einen Spielabschnitt haben in dem klipp und klar ein Massaker an wehrlosen Opfer ... in Ton und Bild ... begangen wird ... um die Grausamkeit von Krieg dem intelligenten Spieler vorzufuehren ... ? ...

... es ist also nicht moeglich subtiler darzustellen wie schlimm das ganze ist ... ? ... ich muss als Softwareschmiede unbedingt den Holzhammer auspacken um den Spieler klar zu machen dass das alles boese und schlecht ist ... ? ...

... also ich zocke seit 20 Jahre alle Arten von Games ... und selten ist mir etwas untergekommen das so sehr nach "ich stupse den Hund noch mal mit der Schnauze in seinen Haufen damit er weiss das es stinkt" aussah ...

... und minichten ist das Doppelmoral ... ich kann mich sehr wohl an einen spannenden und gut gemachten ... actionreichen und bisweilen harten Plot erfreuen ... ich kann als "intelligenter" Spieler auch durchaus Grenzen ziehen ... UND ich kann durchaus kritisieren wenn( in meinen Augen ) etwas nur dazu dient Ideenlosigkeit und Marketing zu kaschieren und das mit einen Mittel das an Stillosigkeit nicht zu ueberbieten ist ...

... aber denken wir Deinen Gedanken mal weiter ... bzw. den Gedanken von blacksun84 ... demnach wuerdest Du David ... auch Folter und Vergewaltigungen im naechsten Teil durchaus als legitimes Mittel anerkennen solang der "muendige Spieler" mit seiner Intelligenz und seinen Moralempfinden das gesehene und gespielte nur anstaendig reflektiert ... ? ...

... mal ehrlich ... das glaubst Du doch selbst nicht oder ... ? ...

... auffaellig finde ich desweiteren ... das zu meinen bedenken ... z.B. der Auswirkung von Games und Gamern ... von der Moeglichkeit Grauen und von meinetwegen auch Grausamkeiten anders aber genauso eindringlich darstellen zu koennen ... erst garkein Wort von Dir kommt ...

... vllt. sollten wir es dabei belassen das Du es lieber "brachial" magst waehrend ich der Meinung bin das man nicht alles "ausreizen" muss nur um die hoechstmoegliche Quote an Werbeeffekt und Geldscheffellei zu erreichen ...
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David HainDavid Hain18.11.2009 14:07
Du willst mir also allen ernstes erzählen, du kaufst dir Call of Duty wegen der Story oder um "eine Aufgabe zu meistern"? Also bitte...
Und wieder diese Doppelmoral:
Cold - Sushi schrieb:
ich z.B. spiele ein SPIEL mit einen kriegerischen / agressiven Plot ...und dafuer braucht es
ich z.B. spiele ein SPIEL mit einen kriegerischen / agressiven Plot ...und dafuer braucht es einfach keine "grausame / selbstzweckhafte" Szenerie

Aha...daher also der Griff zu einem Kriegsspiel.

Und als so Selbstzweckhaft empfinde ich die Mission nicht. Vielmehr ist die Mischung aus grausiger Darstellung, bedrückender Atmosphäre und Sounddesign derart intensiv, dass jeder Gamer mit einem Minimum an Moralempfinden mit rasendem Puls vor PC oder Konsole sitzt.

Intelligente Spieler lassen dann ihr eigenes Moralempfinden entscheiden, wie sie auf das Gesehene reagieren. Da braucht es keine dicken Neon-Pfeil, der auf die Szene deutet und auf dem "Das ist schlecht" geschrieben steht.
Ebenso braucht es keine Kommentare des Charakters, der mir sagt "Ohh, das stört mich jetzt aber". Infinity Ward lässt mir, dem Spieler, offen, selbst eine Meinung zu bilden.
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Bishop18.11.2009 13:58
"Sind ja nur Pixelhaufen" - "Ist doch nur ein Spiel."
Etwa die gleiche Entschuldigung wie beim Film - "Sind doch nur Schauspieler. Ist doch nur Filmblut." Ja natürlich ist das nicht echt. Das Problem ist auch nicht, ob es echt ist oder gespielt oder digital, sondern welche Wirkungen das auf den (jugendlichen) Konsumenten hat.
Übrigens, das letzte Mal, als ich nachgeschaut habe, sollten Spiele Spaß machen. Warum sollte man sie sonst spielen? Wenn dir diese Szene Spaß gemacht hat, ist bei deiner Sozialisierung irgendwas schief gegangen. Ich würde glauben, das manche Leute es aus der Distanz betrachten ("Ist doch nur ein Spiel."), aber wenn bei einem/diesem Spiel dein Puls hochgeht, dein Blutdruck steigt, und du einbezogen bist (die schöne "Immersion"), du dich also "in die Welt" begibst und du dann noch Spaß hattest, bist du, im wahrsten Sinne des Wortes, asozial. Das Mindeste, was man als normal sozialisierter Mensch empfinden sollte, wenn man sich in diese digitale quasi-Machtfantasie begibt, ist Unwohlsein.
Wie gesagt, ich spreche nicht von den Leuten, die distanziert technisch das Dargebotene betrachten ("Toll animiert. Ui, die Blutfontäne sah jetzt aber unrealistisch aus."), sondern von denen die "immersed" da sitzen, grinsen und "Stirb du Schwein." von sich geben.
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Cold - Sushi18.11.2009 13:45
... o0 ...

... also ich erkenne keine Logik darin auf der einen Seite zu sagen das Games aus der Schmuddelecke raus sollen ... aber auf der anderen Seite applaudiert wird wenn ein voellig sinnbefreiter Level in einem Spiel auftaucht in dem es einzig und allein um ein Massaker geht ... ?! ...

... und ja ich finde es undifferenziert wenn man das Argument "ihr wollt Krieg spielen und so isser eben" benutzt wird weil genau DAS eben die Basis ist um zu sagen "Gamer haben alle einen an der Waffe(l) und außerdem wollen sie Amok laufen!" ...

... desweiteren koennte man auch trefflich diskutieren ob ich in einem GAME unbedingt ein Massaker an Zivilisten sehen muss / will ... OHNE auch nur den Hauch eines moralischen Konfliktes herzustellen der ja wenigstens der Gamer - Gemeinde gut zu Gesicht stehen wuerde ...

... Soldat gegen Soldat ... Truppe gegen Truppe ... mag nicht "Kriegs - realistisch" sein ... aber es ist immerhin irgendwie ... auf eine abartige Art und Weise noch "Game - moralisch" korrekt ... das es im Krieg IMMER grausam zugeht ist unbestritten ... doch auch hier sollte es eine natuerliche Baierre des guten Geschmacks ( auch wenn das nun fast schon zynisch klingt ) geben ...

... ich will ein Spiel wo es um eine Story geht ... von meinetwegen sogar Heldentum or whatever ... ich will keine Spiele wo ein Massaker zum Selbstzweck dient weil mir schlicht und ergreifend die Ideen ausgehen ... es gibt einfach Grenzen die man nicht ueberschreiten muss unter dem Deckmaentelchen des Realismus ...

... nochmal ... ich goenne jedem seine eigene Meinung ... aber auf einer Seite wie dieser hier ... kann ich nicht kraehen wie ungerecht die Gamer und die dazugehoerige Industrie geknebelt wird und werden soll wenn ich praktisch Argumente auf einen Silbertablett liefere ... ! ...

... und zu guter letzt lieber David ... willst Du mir also erzaehlen ... das man die Grausamkeiten solchen Terrors nicht subtiler aber genauso eindringlich haette darstellen koennen ... ? ...

... by the way ... ueber "Krieg spielen" koennte man auch die ein oder andere Zeile verfassen ... ich z.B. spiele ein SPIEL mit einen kriegerischen / agressiven Plot ... im uebrigen nicht um Personen zu "killen" sondern die Herrausforderung zu meistern ... und dafuer braucht es einfach keine "grausame / selbstzweckhafte" Szenerie die sich an zivilen Opfer ergoetzt ...
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Tanshiya18.11.2009 13:28
"Das Problem ist, wie mit ihr umgegangen wir. Weder ist die Story-technisch wichtig bzw logisch, da die russen NIEMALS wegen so etwas bei den Amis einmarschieren würde."

Ähm du hast aber schon gemerkt...das MW1 und MW2 fiktive Szenarien sind? Stellst du gleich auch noch fest das StarWars unrealistisch ist? ^^

Zum Rest, gebe David voll recht, wer kein Krieg spielen will sollte sich kein Kriegsspiel kaufen. Das ist als wenn ich mir'n RacingGame kaufe und mich aufreg das die Autos kaputtgehen oder UNVERANTWORTLICHERWEISE schneller als 120km/h fahren können.
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Tarsius18.11.2009 13:10
Das Problem ist nicht das es diese Szene gibt. Das Problem ist, wie mit ihr umgegangen wir. Weder ist sie Story-technisch wichtig bzw logisch, da die russen NIEMALS wegen so etwas bei den Amis einmarschieren würde. Ohnehin würde die Amis den Marsch schon Tage vorher feststellen. Schließlich sind sie das wohl paranoideste Volk der Erde. Und Leben quasi dafür, alles und jeden zu kennen.

Ich finde auch das eine Herzklopfen oder eine geistige Stimme (Eigendialog) der Sache mehr Sinn geben könnte.
Der Charaker hätte ja mit sich selber Ringen können, das er nicht Eingreift, weil er sonnst, die Mission und noch viel mehr Leben gefährdet. Ein Dialog in dem er betet und sich selbst verflucht. Einfach etwas, das unmissverständlich klar macht, das er damit nicht einverstanden ist. Wird doch schließlich beim Film, in aller Regel, auch so gemacht.
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P0sP0s18.11.2009 13:01
David Hain schrieb:
Natürlich ist es Kriegsverherrlichung. Umso erstaunter bin ich über die erbosten Kommentare. Da
Natürlich ist es Kriegsverherrlichung. Umso erstaunter bin ich über die erbosten Kommentare. Da will man sich am Krieg ergötzen und wird dann durch


Ist was dran.
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Deleo18.11.2009 12:57
Uii da ist Action..., da beschlägt es einem die Brille.
Achso, sorry das ist ja Böse und Grausam.....Skandalllll...wer spielt denn sowas ? *fg*
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blacksun8418.11.2009 12:50
Was sollte man auch erwarten von CoD 6? Die Serie ist seit Teil 4 am Stagnieren und bietet nichts mehr neues, dazu immer kürzere Spielzeiten. Wenn man also mit Story, Innovationen und Länge nicht mehr punkten kann, müssen Schocker her. Mal schauen, was uns bei Teil 7 erwartet? Vielleicht darf man hier als Soldat (wieder im zweiten Weltkrieg) selber eine Frau vergewaltigen und/oder Kinder an Häuserwänden erschießen?
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Khaaaaan!!Khaaaaan!!18.11.2009 12:45
Khaaaaan!!
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230 Gramm Mett230 Gramm Mett18.11.2009 12:44
Ich muss David in allen Punkten Recht geben! Wer sich ein Kriegsverherrlichendes Spiel kauft und dann anfängt von Moral zu reden, hat nicht alle Tassen im Schrank.
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Eccelso18.11.2009 12:40
Also cih finde das Problem liegt in der fehlenden Verarbeitung. Hätten die die Szene reingepackt um zu zeigen: schaut mal, so schrecklich ist Krieg, hätte zum einen der eigene Charakter ein wenig stärker auf das ganze reagieren können. Man läuft ja wirklich nur nebenher. Man hätte ja irgendwie ein Herzpochen im Hintergrund hören können oder so, das klar wird: das ist für den jetzt auch nicht total easy das anzusehen, denn das ist Krieg und der ist Brutal. Denn ich glaube es gibt keinen Soldaten, den das Töten nicht doch moralische Probleme bereitet. Und das wird mal gar nicht klar. Wenn Spiele als Kunstform akzeptiert werden wollen, reicht es nicht schön auszusehen und Aufmerksamkeit zu erregen.
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David HainDavid Hain18.11.2009 12:03
Natürlich ist es Kriegsverherrlichung. Umso erstaunter bin ich über die erbosten Kommentare. Da will man sich am Krieg ergötzen und wird dann durch tatsächlich grausame Darstellungen dabei gestört - wahrlich skandalös...
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P0sP0s18.11.2009 11:44
@ David: Das ist wohl etwas undifferenziert, oder?! MW2 quillt über vor Kriegsverherrlichung. Coole Typen und es macht sau Spaß. Du glaubst doch nicht wirklich, dass MW2 auch nur ansatzweise "die Grausamkeiten eines Krieges abzeichnet", oder?! Das erzählen sie dann nur, wenn sie ein Flughafen-Level rechtfertigen müssen, dass eigentlich nur als Effekthascherei / Schocker gemacht wurde (wie Cold - Sushi) schon sagte).
Die Option, das Level zu überspringen ist eine reine Farce.
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P0sP0s18.11.2009 11:36
Ach, eins noch: Kann dem USK-issue nur zustimmen. Deren Einstufungen sind wirklich völlig unsdurchsichtig und nicht nachvollziehbar. Entweder fließt da ne Menge Geld oder die haben einfach keine Ahnung. Ich fürchte, es ist beides.
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David HainDavid Hain18.11.2009 11:12
Mal ehrlich: Ihr kauft euch ein neues Call of Duty, mit dem reißerischen Titel "Modern Warfare", freut euch darauf, sechs Stunden lang Krieg zu spielen - und seid dann empört, ja geradezu verärgert, wenn euch genau dieser präsentiert wird.

Infinity Ward macht für meine Belange nicht mehr, als genau diese Grausamkeiten abzuzeichnen. Solche Greuel passieren, und ja, wenn man sich schon an Gewalt und Ballerei ergötzen will, dann doch bitte mit allen Konsequenzen.

Oder ist der Krieg nur dann verträglich, wenn er klinisch rein und möglichst glatt inszeniert ist? Infinity Ward hält meines Erachtens nach den Shooter-Fans (mich eingeschlossen) einen Spiegel vor. Sich darüber auch noch aufzuregen ist für mich der Gipfel der Heuchelei und Doppelmoral.

Fragwürdig ist für mich nur eines: Die Warnmeldung über die "moralisch fragwürdigen Inhalte" ist mindestens genauso dämlich, wie die Aufregung über die Mission.
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nerd18.11.2009 11:12
Also ganz ehrlich, ich find das Level total harmlos. Ernsthaft. Wo ist der Unterschied, auf Zivis oder Soldaten zu schießen? Familie hat keiner der Pixelhaufen. Für mich sind das alles nur Einsen und Nullen....

Finds albern das so aufzuziehen als wäre es "moralisch bendenklich".
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Cold - Sushi18.11.2009 11:02
... was fuer ne Szene ...

... meines Erachtens nach voellig fuer den Arsch und nichts weiter als Effekthascherrei ... unnoetig wie nen Kropf ... sinnlos ... ! ... Storytechnisch belanglos bzw. eben durch jene "Durchfuehrung" sinnentleert ...

... klar kann man sich daran klammern und feststellen das eben jene Brutalitaet dem Spieler vor Augen gefuehrt werden sollte ... vllt. sogar das man den Konflikt "spueren" sollte das man eben in einer solchen Situation gelandet ist und dass das Handeln in selbiger eben von einen Gewissenkonflikt durchsetzt sein sollte ... aber das kommt in der gesamten Szene nicht zum tragen ...

... eine Cut-Szene ... mit der Moeglichkeit fuer das "Kopfkino" ... waere zu einem schon fuer etwaige Diskussionen besser gewesen und zum anderen eben auch eine "Image - Frage" ...

... fuer mich ( und jeder entscheidet das ja eh nur fuer sich ) ... ist das "flache" Erzaehlkunst ... wenn man so will ... ein "ueberlagern" in Ermangelung einer weniger harschen und "bild-gewalt(taetigen)" Storyidee ...

... gute Technik ... schlechter Stil ... aber auch "schlechte" Meldungen sind ja bekanntlich immer noch "gute" Werbung ...
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P0sP0s18.11.2009 10:23
Als ich gestern das Level gespielt hab, dachte ich mit beim Hochfahren mit dem Fahrstuhl: "Das ist es also". Das Video hier im Text zeigt nicht wirklich das gesamte Ausmaß der Gewalt und Kaltblütigkeit. Ich bin nun wirklich nicht zart besaitet, aber ich muß sagen: Das ist wirklich heftig. Seit vielen Jahren (vielleicht sogar schon seit einem Jahrzehnt) hatte ich wieder dieses Gefühl, dass ich damals als Junge beim ersten Mal Doom oder Duke Nukem zocken gehabt habe: Aufgeregtes Gefühl in der Magengegend und die ganze Zeit den Gedanken: Alter, ist das heftig.
Infinity Ward ist hier tatsächlich noch einen Schritt weiter gegangen, wer hätte das gedacht, dass man in diesem Bereich überhaupt noch weiter gehen kann.

Achtung Spoiler:
Hunderte von unbeteiligten Zivilisten virtuell zu erledigen ist nichts neues (GTA oder auch die Disco-Szene bei Kane & Lynch), aber bei MW2 ist es die Inszenierung die einem kalt den Rücken runterläuft. Überall Leichen, über Blut, überall Schwerverletzte, die wegkriechen und dabei erschossen werden, Männer, die ihre verletzten / toten Frauen über den Boden schleifen, die auch im Kugelhagel sterben.
Am Ende wird man selbst vom Russen kaltblütig erschossen, weil er den Braten gerochen hat und den Anschlag in die Schuhe von Amis stecken will, wodurch das flaue Gefühl auch danach noch bleibt (Ziemlich heftiger WTF-Moment).
Im Endeffekt trägt das realistische Setting zur Brutalität bei.

Ich persönlich finde das alles nicht sooo schlimm. Meinetwegen kann das Zocken ruhig im Untergrund bleiben, so wie früher. Mir gefällts da ^^ In den Anfängen der Shooter kamen viele Spiele raus nur der Brutalität wegen, was auch ganz unverhohlen zugegeben wurde.

Anyway, MW1 fand ich insgesamt besser. Vor allem storytechnisch
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Call of Duty: Modern Warfare 2
Packshot zu Call of Duty: Modern Warfare 2von Activision, Infinity WardGenre: Ego ShooterPC, PS3, XBox 360: 10.11.2009Freigegeben ab 18 Jahren
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