Call of Duty 4: Modern Warfare gehört weltweit zu den erfolgreichsten Titeln seines Genre und bekommt schon im nächsten Monat einen Nachfolger spendiert. Wie ihr sicherlich wisst, verabschiedete sich Entwickler Infinity Ward vor zwei Jahren vom Zweiten Weltkrieg-Szenario. Doch in Wirklichkeit hätte alles anders kommen können. Call of Duty 2 war ursprünglich zwar als Kriegsspiel geplant, jedoch nicht im Zweiten Weltkrieg.

Call of Duty - Es hätte alles anders kommen können

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Modern Warfare wäre beinahe ein WW2-Shooter geworden.
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Stattdessen wollte Infinity Ward etwas in der modernen Zeit entwickeln. Activision hingegen schmeckte dies allerdings überhaupt nicht und forderte, dass Call of Duty 2 weiterhin im Zweiten Weltkrieg spielt. Infinity Ward-Chef Vince Zampella erklärte gegenüber dem Official PlayStation Magazine, dass sie schon immer für Konsolen entwickeln wollten und Activision sie eher als PC-Entwickler betrachtete.

Daher kam es schließlich mehr oder weniger zu einem Kompromiss, so dass Infinity Ward Entwicklungs-Kits für Konsolen erhalten hat und sie im Gegenzug Call of Duty 2 nach Activisions Vorstellungen entwickelten.

Interessant ist vor allem eine Aussage, dass Activision am Anfang kein Modern Warfare wollte. Angeblich sei es viel zu riskant gewesen, wenn man ein modernes Call of Duty entwickeln würde. Activision führte sogar Marktforschungen durch, um Infinity Ward zu zeigen, dass sie falsch lagen. "Sie wollten, dass es im Zweiten Weltkrieg spielt. Schon wieder.", sagte Projektleiter Jason West.

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