Erst vor einer Woche erschien Call of Duty: Modern Warfare 2, das in Zukunft mit Downloadinhalten aufgepeppt werden soll. Dass sich Activision die Downloadpakete bezahlen lässt, dürfte ohnehin keine Überraschung sein. Dennoch könnte sich Activision Blizzard für die Zukunft weitere Verdienstmöglichkeiten bei der Call of Duty-Reihe vorstellen.

Call of Duty - Activision denkt über kostenpflichtige Dienste nach

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Abgespeckter Multiplayer das nächste Mal gegen monatlicher Bezahlung?
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Activision Blizzards Thomas Tippl ging in einem Interview mit IGN etwas genauer darauf ein und verriet, dass man sich für Dinge wie ein Abo-Modell ala World of Warcraft interessiere, das laut seiner Aussage auch bei Call of Duty funktionieren könnte.

"Wir untersuchen definitiv unterschiedliche Möglichkeiten und verschiedene Geschäftsmodelle, mit denen man den Online-Bereich zu Geld machen kann. Gerade zwischen Blizzard und unseren "Online-Jungs" besteht ein guter Wissensaustausch.", so Tippl.

Doch wie steht es mit den Spielern? Wären sie bereit, einen monatlichen Betrag für den Multiplayer-Modus zu berappen, der zu dem 50- bis 70-Euro-Spiel hinzukommt? Tippl steht dem Thema positiv gegenüber. Bei Activision konnte man in Erfahrung bringen, dass die Spieler nicht nur für Downloadinhalte, sondern auch für monatliche Dienstleistungen bezahlen. "Die Nachfrage und die Bereitschaft der Spieler sind vorhanden.", erklärte Tippl.

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