Call of Duty: Finest Hour (Konsolen-Special)
(von Tobias Wüst)

Letztes Jahr erschien der Weltkriegsshooter »Call of Duty« für den PC. Nicht zuletzt wegen der atmosphärischen Einzelspieler-Missionen und des ausgereiften Mutliplayer-Modus konnte CoD

schnell eine enorme Fangemeinde aufbauen. Jetzt steht mit »Call of Duty: Finest Hour« ein Konsolenableger in den Startlöchern, der an den Erfolg des großen Bruders anknöpfen möchte.

Call of Duty: Finest Hour - Call of Duty: Finest Hour Trailer

Egoshooter mit geschichtlichem Hintergrund stehen nicht erst seit Neuestem bei den Gamern hoch im Kurs. Eine Ursache dafür könnte sein, dass man sich einfach besser mit einem »normalen Soldaten« identifizieren kann, als mit irgendwelchen Alienjäger aus der fernen Zukunft. Bei manchem mögen diese Spiele sogar als Geschichtsunterricht live angesehen werden. Oftmals gar nicht so utopisch, da sich die Entwickler häufig sehr eng an die geschichtlichen Begebenheiten halten.

Ein besonders beliebtes Szenario bildet der Zweite Weltkrieg, welcher bereits Stoff für zahlreiche Shooter wie »Battlefield 1942«, der »Medal of Honor« Reihe und nicht zuletzt auch »Call of Duty« lieferte.

Call of Duty: Finest Hour - Die PC-Erfolgsreihe entert die Konsolenwelt

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In Fachkreisen wird daher auch gerne der Ausdruck »WWII Shooter« als eine Art Untergenre der Egoshooter benutzt.

Konsoleros können aufatmen
Nachdem das Entwicklerstudio »Infinity Ward« letztes Jahr mit »Call of Duty« einen Überraschungshit für den PC landen konnte, schielten viele Konsolen-Spieler neidisch zu ihren PC-Kollegen hinüber. Dies hat nun ein Ende, denn mit »Call of Duty: Finest Hour« kommen endlich auch alle aktuellen Konsolen-Anhänger (GameCube, PS2, Xbox) in den Genuss des WWII Shooters. Anders als beim Original zeichnen beim Konsolenableger allerdings die Entwickler von »Spark« für die Umsetzung verantwortlich, die bereits durch die Mitarbeit bei Konsolen- und PC-Titeln der »Medal of Honor« Reihe

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Erfahrung sammeln konnten. Publisher von »Call of Duty: Finest Hour« ist wiederum »Activision«.

Kämpfe an mehreren Fronten
Den Spieler verschlägt es in »Call of Duty: Finest Hour« erneut in das Szenario des zweiten Weltkrieges, genauer gesagt in die Jahre 1942 bis 1945. Auf Seiten der alliierten Truppen hat man die Pflicht gegen die deutschen Truppen vorzugehen und sie zu bekämpfen. Als Schauplätze dienen u.a. Stalingrad, Nordafrika und Belgien. Bei den Landschaften ist also durchaus Abwechslung angesagt.

Unterschiedliche Charaktere
Ein interessantes Feature ist - wie schon beim Original - dass der Spieler im Laufe des Games in die Rolle unterschiedlicher Soldaten

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schlüpft. Zunächst in die eines amerikanischen GI, dann folgen ein britischer Soldat, ein russischer Scharfschütze und ein afrikanisch-amerikanischer Panzerkommandant.

Durch die häufigen Rollenwechsel kommt man als Spieler nicht nur in den Genuss die unterschiedlichen Waffenarten der einzelnen Nationen einsetzen zu können, sondern wird auch auf eine geniale Art und Weise in das Spiel eingebunden.

Sagenhafte Atmosphäre ist garantiert. Schon bevor man in die Rolle der einzelnen Soldaten schlüpft, hat man diese in früheren Leveln begleitet, kennt somit bereits die jeweiligen Hintergründe und erlebt Storyveränderungen intensiver mit.

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Gameplay
Das Gameplay von »Call of Duty: Finest Hour« ist sehr solide und knüpft von der Qualität nahtlos an den großen Bruder an. Der Spieler ist zumeist Teil einer Gruppe und bekommt dabei häufiger das Gefühl vermittelt, dass er allein auf weiter Flur ziemlich aufgeschmissen wäre.

Durch verschiedenste Settings und Missionziele kommt zudem nie Langeweile auf. Von Sabotage-Aufträgen, über Scharfschützen-Einsätze bis hin zu fahrzeugbasierten Kämpfen ist alles vorhanden.

Der einzige Wermutstropfen ist der mit gerade einmal zwölf Missionen ziemlich kurze Singleplayermodus - Powerzocker schaffen das innerhalb kürzester Zeit. Abhilfe schafft allerdings ein der PC-Version sehr ähnlicher Multiplayer-Modus.

Multiplayer
Nicht zuletzt wegen dem ausgereiften Multiplayer-Modus hat »Call of Duty« eine enorme Fangemeinde unter den PC-Jüngern. Seit es Xbox Live und Konsorten gibt, müssen auch die Konsoleros dabei nicht mehr hinten anstehen und können zusätzlich zum Singleplayer-Modus ebenfalls packende Onlinespiele mit Bekannten rund um den Globus erleben.

»Call of Duty: Finest Hour« bietet dabei die unterschiedlichsten Modi, von »Capture the Flag«, über »Deathmatch« und »Team Deathmatch«, bis hin zu »Search & Destroy«. Der letztgenannte Spieltypbeinhaltet ein »Counter-Strike« ähnliches Szenario, bei dem das eine Team eine Bombe platzieren muss, und das andere Team die Detonation verhindern muss.

Durch besagte Spielmodi, insgesamt acht Maps und bis zu 16 Spielern auf einem Server garantiert »Call of Duty: Finest Hour« einen langfristigen Onlinespaß und somit eine gelungene Abrundung zum Singleplayer-Modus.

USK und Release
Wie bei diesem brisanten Thema nicht anders zu erwarten war, hat »Call of Duty: Finest Hour« keine Jugendfreigabe erhalten und ist somit nur für Erwachsene über 18 Jahren frei verfügbar. Erschienen ist das Spiel für alle drei Konsolen am 03.12. und könnte somit durchaus auf dem einen oder anderen Wunschzettel landen. Weihnachten steht schließlich kurz vor der Tür.beinhaltet ein »Counter-Strike« ähnliches Szenario, bei dem das eine Team eine Bombe platzieren muss, und das andere Team die Detonation verhindern muss.

Durch besagte Spielmodi, insgesamt acht Maps und bis zu 16 Spielern auf einem Server garantiert »Call of Duty: Finest Hour« einen langfristigen Onlinespaß und somit eine gelungene Abrundung zum Singleplayer-Modus.

USK und Release
Wie bei diesem brisanten Thema nicht anders zu erwarten war, hat »Call of Duty: Finest Hour« keine Jugendfreigabe erhalten und ist somit nur für Erwachsene über 18 Jahren frei verfügbar. Erschienen ist das Spiel für alle drei Konsolen am 03.12. und könnte somit durchaus auf dem einen oder anderen Wunschzettel landen. Weihnachten steht schließlich kurz vor der Tür.