Es war die Hoffnung für die Playstation Vita. Hätte der Heilsbringer, die Erlösung, die Killer-Application werden sollen. Die Rede ist von Call of Duty: Black Ops: Declassified. Doch was im November diesen Jahres veröffentlicht wurde, war weder ein finanzieller Erfolg (trotz für PS Vita Verhältnisse gutem Start), noch überhaupt ein gutes Game. Ganz zu schweigen von den Erwartungen, die Sony hierin setzte. Sollte es doch das Totschlagargument für den Kauf der PS Vita in diesem Weihnachtsgeschäft werden.

Call of Duty: Black Ops: Declassified - Hätte vom Guitar Hero-Studio entwickelt werden sollen

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Feindliche Soldaten, auch bekannt als Noobs
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Da gibt es einen passenden Spruch: Viele Köche verderben den Brei. Was er mit Black Ops: Declassified zu tun hat? Wie sich herausgestellt hat, war das Game nicht von Anfang an bei Nihilistic in Entwicklung. Zwar war bekannt, dass Nihilistic, die bereits Resistance: Burning Skies für die PS Vita entwickelten, ab einem bestimmten Zeitpunkt erst ins Spiel kamen. Wer davor allerdings für die Entwicklung verantwortlich war, kam jetzt erst im Zuge eines Berichts von Kotaku heraus. So hätte es eigentlich von Vicarious Visions entwickelt werden sollen. Doch das Projekt schien Activisions Qualitätsansprüchen nicht genügt zu haben, weswegen es dem Studio entzogen und Nihilistic übergeben wurde, die wiederum lediglich fünf Monate Zeit hatten, zu retten, was zu retten ist.

Das Ergebnis schimpft sich Call of Duty: Black Ops: Declassified und wenn man bedenkt, dass diese Version den Qualitätsansprüchen von Activision genügt haben soll, will man sicherlich nicht wissen, in welchem Zustand es sich bei Vicarious Visions befunden haben muss.

Kurios: Selbst Treyarch, immerhin Entwickler des großen Bruders Black Ops 2, wusste zeitweise nicht, wer momentan nun Black Ops: Declassified entwickelte.

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