Activision muss sich mit einer weiteren Klage herumschlagen. Dieses Mal gibt es aber keine Sammelklagen, sondern ein individuelles Schreiben von Ex-Wrestle-Legende Booker T. Der Grund: Für Call of Duty: Black Ops 4 sollen die Entwickler Bookers Aussehen ohne Erlaubnis verwendet haben.

Prophet soll Booker aus dem Gesicht geschnitten sein.

Bevor Booker T. zu dem Wrestler wurde, den heute vermutlich noch so einige Fans kennen, war er am Anfang seiner Karriere als "G.I. Bro" unterwegs. Die Figur, die er damals spielte, wurde auch in einem Comic eingefangen, der nun als Grundlage für den Streit dient. Denn in seiner Klage an Activision vergleicht Booker "G.I. Bro" mit dem Black Ops 4-Charakter Prophet. Laut ihm soll es keine Zweifel daran geben, dass sich die Entwickler hier an der Vorlage bedient hätten, ohne bei ihm dafür nachzufragen. Demnach sollen Körperbau, Kleidung, Gesicht inklusive Ausdruck und Haare so ähnlich sein, dass laut den Anwälten keine Zufälligkeit mehr bestehen kann.

Was passiert jetzt?

Die Klageschrift lässt nicht verlautbaren, welche Entschädigung Booker T. für die angebliche Verwendung seines Abbilds haben will. Seine Chancen dürften im Vergleich zu anderen jedoch deutlich besser stehen, da es sich hier um eine rechtlich geschützte Comic-Figur handelt und nicht ihn selbst im eigentlichen Sinne. Jedoch dürfen wir uns sicher sein, dass eine Entscheidung in diesem Fall nicht in den nächsten Wochen oder Monaten fallen wird.

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