Die Zeit der Mikrotransaktionen in Call of Duty: Black Ops 4 ist angebrochen. Waren diese zum Launch des Shooters noch nicht verfügbar, bereiten sie den Fans schon jetzt mächtige Kopfschmerzen. Denn um alle Items freizuschalten, braucht es entweder jede Menge Geduld oder einen Griff in die Brieftasche.

Die Community ärgert sich über die Mikrotransaktionen, die nun eingefügt wurden

So hat ein User auf Reddit errechnet, dass der Battle Pass von Call of Duty: Black Ops 4 etwa 250 Stunden des Spielens benötigt, um alle Items freizuschalten. Für die Hardcore-Fans kein Problem. Für viele, die aber recht wenig Zeit haben, um sich in die Gefechte des Shooters zu stürzen, ein unmögliches Unterfangen. Wenn diese Spieler dann einen bestimmten Gegenstand haben wollen, dann werden sie zur Kasse gebeten. Wollen sie alles haben, werden etwa 200 Dollar fällig.

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Ein System mit Fehlern?

Dabei kritisieren die User nicht nur das langsame Voranschreiten im Battle Pass, wenn man sich wirklich für das Freispielen entscheidet. So sollen die Supply Drops (Lootkisten) noch willkürlicher sein, die freigespielten Outfit-Teile nur im vollen Set funktionieren und nur wenige Challenges XP für den Battle Pass geben. Zudem fürchten die Spieler, dass sich diese Taktik über die nächsten Monate ziehen wird. Treyarch hatte bereits angekündigt, dass solche Updates etwa alle zwei Monate für Call of Duty: Black Ops 4 erscheinen sollen.

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