Der unabhängige britische Verband „Gamers' Voice“ will bei der Verbraucherschutzbehörde „Office of Fair Trading“ gegen Activision Beschwerde einreichen. Grund dafür sind die vielen Bugs in Call of Duty: Black Ops.

Call of Duty: Black Ops - Zu viele Bugs: Verband will Verbraucherschutz einschalten

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Zu viele Bugs im Ego-Shooter?
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Vor einem Monat hat der Verband bereits einen offenen Brief an Activision geschickt, da man mit Beschwerden regelrecht überschwemmt worden sei. Diese betreffen jedoch nur die PC- und PS3-Version des Spiels, weshalb man dem Publisher vorwirft, sich bei der Qualitätskontrolle zum Großteil auf die Xbox 360-Version konzentriert zu haben und dabei die anderen Plattformen vernachlässigt wurden.

Deshalb wollte man von Activision wissen, wie es dazu kommen konnte und welche Schritte man unternehmen würde, um die Käufer zu entschädigen. Eine Antwort von Seiten des Publishers gab es allerdings nicht.

Zwar sei dem Verband auch klar, dass Bugs immer wieder ihren Weg ins finale Produkt finden, allerdings sollte kein Spiel „unfertig“ oder mit so schwerwiegenden Bugs veröffentlicht werden, dass es unspielbar ist. „Dies ist keine vertretbare Art und Weise, uns als Konsumenten von Videospielen zu behandeln und wird nicht toleriert“, heißt es in einer Stellungnahme.

Gegenüber IncGamers sagte ein Sprecher von Gamers' Voice, dass ein formelles Prüfverfahren Monate dauern könnte, sollte sich der Verbraucherschutz dem Fall annehmen.

Call of Duty: Black Ops ist für DS, PC, PS3, Xbox 360 und seit dem 26. November 2010 für Wii erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.