Eine Selbstmordanimation im Multiplayer-Modus von Call of Duty: Black Ops musste wieder entfernt werden, denn das ESRB hatte etwas dagegen.

Call of Duty: Black Ops - Selbstmordanimation im Multiplayer war zu hart für Amerika

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Die Animation musste gestrichen werden
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Auf dem 'Call of Duty XP'-Event wurde ein Panel zum Multiplayer-Modus von Black Ops abgehalten, auf dem einige Entwickler über die Entstehungsgeschichte und wieder entfernte Features sprachen.

Dazu gehört auch die Selbstmordanimation, die beim Perk „Zweite Chance“ zum Einsatz gekommen wäre. Wenn man getroffen wurde und am Boden liegt, kann man per Knopfdruck seinem Elend ein Ende machen. Ursprünglich hatten die Entwickler dazu eine passende Animation eingebaut, bei der der eigene Charakter die Pistole unter das Kinn führt und abdrückt. Es wurde in dieser Form auch an das amerikanische ESRB zur Altersfreigabe übergeben, die allerdings strenge Vorschriften für die Darstellung eines Selbstmordes haben. Deshalb musste man es wieder entfernen.

Treyarch hat auch an einem Remake der World at War-Map Castle gearbeitet, die auf den Namen War Museum hören sollte. Zwar war sie bereits relativ weit fortgeschritten, wurde jedoch nie fertiggestellt.

Während der Q&A-Runde kam die Frage nach weiblichen Spielermodellen auf, an denen tatsächlich auch gearbeitet wurde. Die Unterschiede bei den Hitboxen hätten sich allerdings auf die Balance ausgewirkt und zu viel Speicher benötigt. Es wurde zwar kurz daran gearbeitet, letztendlich sahen die Frauen dann aber aus wie Männer.

Eine weitere Enthüllung: In World at War gab es einen Killstreak in Form eines Kamikaze-Pilotenr, der es aber nicht ins fertige Spiel geschafft hat.

Call of Duty: Black Ops ist für DS, PC, PS3, Xbox 360 und seit dem 26. November 2010 für Wii erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.