Vor einiger Zeit gelang es Electronic Arts den Blick der wütenden User-Meute vom DRM-Schutz des französischen Publishers Ubisoft wegzulenken und auf eine neue diskussionsantreibende Idee zu richten: den sogenannten Online-Pass.

Call of Duty: Black Ops - Möglicherweise mit "Online-Pass"

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Call of Duty: Black Ops
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Demnach soll künftigen EA-Titeln ein Code beiliegen, mit dem der Käufer das Online-Feature des Games aktivieren kann. Somit wären Gebrauchtspielekäufer in der Regel gezwungen sich den Code kostenpflichtig herunterzuladen. Bereits nach der Idee mit den DLC-Codes befürchtete man der Gebrauchtspielemarkt könnte zu Grunde gehen. Diese Angst wurde durch den Online-Pass noch verstärkt.

Und nun überraschte Activision nicht wirklich, als angekündigt wurde, dass man darüber nachdenkt dem kommende Titel Call of Duty: Black Ops, welcher bei uns am 9. November 2010 für PS3, XBox 360, PC und Wii erscheinen soll, möglicherweise mit einem ähnlichen Online-Pass auszurüsten. Schließlich böte sich der Mehrspieler-Modus der Call of Duty-Reihe mit den DLC-Kartenpaketen nahezu an. Doch soll sich noch niemand Sorgen machen: Man würde erst abwarten wie sich das System mit dem Online-Pass in Zukunft entwickeln wird.

Der Community Manager von Treyarch, Josh Olin, zeigte im Namen seiner Firma jedoch Desinteresse an der Idee: "Auch wenn das System durchaus interessant ist, planen wir derzeit nicht, es bei Black Ops umzusetzen. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass Gebrauchtspiele dem Markt schaden und wir werden genau beobachten, in wie weit es gelingt, den Second Hand-Markt mit dem Online-Pass zu schwächen.".

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