Call of Duty: Black Ops ist eines der Zugpferde auf der Xbox 360, wenn es um den Service Xbox Live Gold geht. Da ist sich Activision-Cheft Robert "Bobby" Kotick sicher. Daher fordert er von Microsoft eine höhere Beteiligung an den daraus generierten Einnahmen.

Call of Duty: Black Ops - Bobby Kotick will mehr Geld von Microsoft

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Bobby Kotick in seinem Geldspeicher.
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Das käme laut Kotick schließlich den Spielern zugute: "Wir würden gerne sehen, dass die Einnahmen durch die Abonnements mehr in den Kunden-Service [von Activision] fließen, so dass ein gewisser Teil der Einnahmen in Verbesserungen für das Spiel gesteckt werden kann."

Kotick ist sogar der Ansicht, dass die 'Call of Duty'-Reihe für die Hälfte des auf Xbox Live verursachten Traffics verantwortlich sei. Auf die Frage, ob er ein eigenes Abo-Modell plane, antwortete er: "Gegenüber unseren Aktionären habe wir die Verpflichtung, etwas zurückzuzahlen. Gleichzeitig denken wir aber auch darüber nach, für unsere Kunden innovative Wege für die Bezahlung von Spielen zu finden."

Übrigens sprach er in dem Interview auch Entwickler Infinity Ward (Modern Warfare) an, die Anfang des Jahres eine große Krise zu bewältigen hatten, als sehr viele Mitarbeiter das Studio verließen. Es würde dort laut Kotick auch weiterhin genügend - zwischen 60 und 70 - talentierte Mitarbeiter geben, die an Call of Duty arbeiten wollen.

Kotick erklärte die Lage so: "Wir befinden uns in der Videospiel-Industrie. Wenn wir 25 Leute nicht ersetzen könnten, würde das über uns als Firma etwas sehr Enttäuschendes aussagen."

Call of Duty: Black Ops ist für DS, PC, PS3, Xbox 360 und seit dem 26. November 2010 für Wii erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.