Wer der „Call of Duty-“Serie in den letzten Monaten und Jahren Vorwürfe machen wollte, hatte dafür vielleicht weniger faire Gründe zur Verfügung als erwartet – dröge Mutlosigkeit, Bombast zum Selbstzweck und eine fast peinliche technische Rückständigkeit sind aber drei von diesen. Advanced Warfare könnte das nun ändern, denn hier versucht sich ein neues Studio an einer Sanierung des glorreichen Millionen-Sellers. Und ganz ehrlich: das könnte gelingen.

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Es klingt fast wie ein Schuldeingeständnis. In der offiziellen Pressemitteilung zur Enthüllung von Call of Duty: Advanced Warfare preist Publisher Activision das Spiel als das „erste Call of Duty-Spiel mit drei Jahren Entwicklungszeit" an. Es war wohl genau das, was den Mannen hinter Ghosts, Black Ops 2 und vor allem Modern Warfare 3 fehlte: Zeit. Zeit, sich über Story, Charaktere und mögliche Innovationen klar zu werden. Zeit, mit Ideen zu experimentieren aus denen Neuerungen entstehen. Offensichtlich ist bei Activision jetzt der Groschen gefallen.

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Auch wenn Call of Duty derzeit eine unbezwingbare Milliarden-Euro-Marke scheint: dem muss nicht so bleiben. Hat sich eine Serie festgefahren, ist sie schneller am Boden als man glauben mag. Die einzige Verteidigung: mit den Spielern schritthalten, Anpassungen und Wandlung wagen, die vielleicht nicht jedem gefallen. Ein Risiko, das die Reihe seit dem Erfolg von Call of Duty 4: Modern Warfare stets vermied. Daher kann man es durchaus als mutig aber ebenso nötig erachten, was Activision hier tut. Der Publisher lässt Veränderung und Entwicklung zu. Zumindest etwas.

Sicherstellen soll die Neujustierung Sledgehammer Games. Ein junges und unverbrauchtes Studio, das 2009 von den Dead-Space-Machern Glen Schofield und Michael Condrey gegründet wurde und denen ein Gutteil ihres Teams von Electronic Arts nachfolgte. Kein Wunder daher, dass sich Advanced Warfare gegenüber seinen Vorgängern vor allem in der Geschichte und Erzählstruktur unterscheiden soll, an der auch Zero-Dark-Thiry-Autor Mark Boal beteiligt ist.

Call of Duty: Advanced Warfare - Jetzt auch in hübsch und mit... nun ja, Story? Und Kevin Spacey!

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Laut Sledgehammer Games werkelt bei Advanced Warfare eine neue Engine. Ob damit eine aufgebohrte Variante der IW6.0 gemeint ist oder tatsächlich ein gänzlich neuer Grafikmotor, ist unklar.
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Es gibt kein wildes Hin- und Herspringen mehr zwischen unterschiedlichsten Soldaten aus verschiedenen Spezialeinheiten, die sich allesamt nur halbherzig ausformen. Stattdessen folgt der Spieler hier nur einem einzige Heroen, der tatsächlich einen echten Charakter ausbilden soll: Private Mitchell. Auch in Sachen Komplexität und Anspruch will Sledgehammer Games den Spielern etwas mehr zutrauen als es Infinity Ward und Treyarch bisher wagten. Dafür greifen sie ausgerechnet auf ein Thema zurück, das bisher einst fest in der Hand von Hideo Kojimas Metal-Gear-Solid-Serie lag und damit bewiesenermaßen perfekt für tiefsinnige wie wahnwitzige Erzählungen taugt: private Militärunternehmen.

Blackwater Reborn

Die Geschichte beginnt 2052 und schreibt sich über mehrere Jahre fort. Zu dieser Zeit ist ein gewisser Jonathan Irons zu einem der mächtigsten Männer der Welt aufgestiegen. Digital verkörpert von Oscar-Gewinner und House-of-Cards-Darsteller Kevin Spacey ist er der Gründer und Chef der Atlas Corporation, der weltgrößten Private Military Company. Doch anders als ihre realen Vorbilder wie Blackwater oder MPRI wird sie nicht als sinisteres Blutsaugerunternehmen wahrgenommen, sondern als unverzichtbares Zahnrat des Weltgeschehens – und hat als einziges Privatunternehmen einen Sitz im Weltsicherheitsrat.

Packshot zu Call of Duty: Advanced WarfareCall of Duty: Advanced WarfareErschienen für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

Kommt es in Südostasien zu einem Tsunami, dann sind's Atlas-Leute, die Sandsäcke stapeln und sauberes Trinkwasser liefern. Als Bagdad in zweiten Golfkrieg zerbombt wurde, war es Atlas, das die Stadt wiederaufbaute. Und als Kathrina wütete, wurden Hilfspakete aus Flugzeugen mit dem Atlas-Logo auf dem Heck abgeworfen. Ein Grund, weshalb Mitchell sich auf einen Job bei Atlas einlässt.

Zu Beginn ist Dreitagebartträger Mitchell noch ein US-Marine, der an der Seite von Will Irons, dem Sohn des Atlas-Gründers, die Invasion eines Kleinstaats verhindert. Als ihm nach diesem Gefecht eine Position in der mächtigsten Firma des Planeten angeboten wird, kann er einfach nicht ablehnen. Doch so hilfsbereit und fürsorglich die Privatarmee auch sein kann, so schwerbewaffnet ist sie auch. Selbst dem US-Militär ist sie in Sachen Forschung und Entwicklung um knapp eine Dekade voraus. So wird Mitchell von jetzt auf gleich in ein hochmodernes Exoskelett gesteckt, das seine Kraft und Beweglichkeit um ein Mehrfaches steigert.

Advanced Warfare scheint ein Schritt in die richtige Richtung und ein guter Schuss frischen Blutes in das zuletzt doch etwas ausgelaugte Dauerfeuer-Kriegsgetöse!Ausblick lesen

Hat da jemand zufällig bei Neill Blomkamp Elysium abgeschaut? Gut möglich. Doch ist die Technik nicht weit hergeholt. Schon seit Jahren forschen Militärs und Unternehmen an dieser Technologie. Bereits jetzt erlauben experimentelle Systeme aus Servomotoren und Stahlstangen ihren Trägern, mühelos 90 Kilo zu stemmen und über 100 Kilogramm an Marschgepäck zu transportieren. Allerdings sind die Konstrukte heute noch klobig, schwer, fehleranfällig und nur mit dicken Batteriepacken betreibbar. Die Atlas Corporation ist da in rund 40 Jahren natürlich schon weiter. Und das ist auch bitter nötig, wie's scheint...

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Mal von der neckischen Wollmütze abgesehen, erinnert Mitchell tatsächlich stark an Tom Cruise in Edge Of Tomorrow oder Matt Damon in Elysium.
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Denn nur kurze Zeit später erschüttert eine Katastrophe die gesamte Welt. Mehrere Metropolen rund um den Globus werden in einem Akt des Terrors zeitgleich in Schutt und Asche gelegt. Wie genau, mögen die Entwickler noch nicht verraten. Allerdings bekennt sich eine Gruppe namens KVA zu dieser Bluttat – eine gut finanzierte Terror-Organisation, die scheinbar keine Nation gut leiden kann.

Statt nun aber selbst die Panzer und Soldaten aufzufahren, entscheiden die Mächtigen der Welt, die Atlas Corporation mit dem nebulösen Feind aufräumen zu lassen. Und das führt Mitchell in einer der ersten Missionen nach San Francisco, das Geheimdienstinfos zufolge das nächste Ziel der KVA werden könnte: und das während der Navy-Parade zur traditionellen Flottenwoche. In einem Pitbull, einem Sci-Fi-Hummer, geht’s über einen Highway als, dank Augmented-Reality-Visor, ein Terrorist in einem Van erkannt wird. Eine Verfolgungsjagd über die fünfspurige Schnellstraße bricht los, in der der Spieler versucht, das verfolgte Fahrzeug mit gezielten EMS-Stößen auszuschalten. Doch rauschen immer wieder Zivilfahrzeuge vorbei; surren in die Schussbahn. Während man dem Van an der Stoßstange klebt, blendet immer wieder die Sonne, scheucht schicke Linsen-Reflexionen über den Schirm und tüncht das Spiel in eine typisch überzeichnete Michael-Bay-Optik.

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Action gibt's natürlich immer noch satt. Steht ja auch Call of Duty drauf.
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Trotzdem ganz Call of Duty

Die Verfolgungsjagd endet abrupt auf der Golden Gate Bridge, als der Pitbull sich plötzlich überschlägt, umher schleudert und krachend auf dem Dach landet. Doch dank Exo-Suit tritt Mitchell die dicke Stahltür des Wagens aus den Angeln, als wäre sie mit Salzstangen befestigt. Während der Heroe noch aus dem Wagen kriecht, hasten panische Menschen an ihm vorbei. Autos bleiben auf der Brücke stehen. Chaos herrscht. Was ist da los? Wie eine mit Wucht in die Blechlawine geworfene Sensorgranate offenbart, hat sich eine ganze Gruppe KVA-Soldaten auf der Brücke breitgemacht.

Und auch die sind mit Exoskeletten ausgerüstet und legen sofort einen Zwei-Meter-Sprung auf das Dach eines Busses hin und eröffnen das Feuer, wobei sie links und rechts von kleinen Drohnen geflankt werden. Was folgt, ist typische Call-of-Duty-Ballerei. Die Terrorpaten werden mit Semi-realitischen Bleispritzen aufs Korn genommen, die an Weiterentwicklungen von MP5, FAMAS und Co. denken lassen. Es wird vor gestürmt, während einem Kameraden Feuerunterstützung geben. Von einer Deckung wird in die nächste gehetzt. Kurz warten, bis die Gesundheit regeneriert. Wieder gezielt Feuerstöße verballern. Nebenbei kann dank Superkraft auch mal eine PKW-Tür als Schild missbraucht werden. Vieles ist beim Alten.

Nach dem kleinen Scharmützel geht’s daran, den Van der KVA-Soldaten zu untersuchen. Ein dicker Fehler, denn prompt fliegt die Hecktür auf und dutzende Drohnen schießen aus einer Metallkartusche und setzten sich an die Stahlseite der Golden Gate Bridge. Ein Fauchen ertönt, kleine Explosionen zischen und – wie nicht anders zu erwarten – bricht die Brücke auseinander. Und das just in dem Moment, als unter ihr ein dicker Flugzeugträger hindurchschleicht. Es kracht und scheppert. Menschen, Autos, Beton und lose Stahlseile schwirren umher. Staub, Dreck, Papierfetzen, Rauch sausten durch die Luft: sieht schon ziemlich toll aus.

Mitchell rutscht und schlittert zwischen all dem Metall über den Beton hinab Richtung Flugzeugträger-Deck, das innerhalb des ganzen Trubels von KVA-Kriegern überrannt wird. Wahnsinnig bombastisch inszeniert und durchaus ansehnlich. Nicht zuletzt, wie Sledgehammer Games betont, dank einer neuen Grafik-Engine, um die jedoch derzeit noch ein Geheimnis gemacht wird. Doch soll sich die nicht nur in solch Feuerwerk-Momenten beweisen, sondern auch in besinnlichen und narrativen Szenen, die Call of Duty bisher vermissen ließ.

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Diesmal sollen ruhigere Szenen die Action auflockern. Hoffen wir's.
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Im Vorlauf einer weiteren Mission etwa, die den Held des Nachts durch ein Auffanglager für die Opfer eines Anschlages auf Detroit schickt. Mitchell schreitet gemächlich an Zelten und Notunterkünften vorbei, während im Hintergrund ein donnernder Sturm aufzieht. Wachen patrouillieren, vertreiben Aufsässige und Zivilisten betteln um Essen. Suchstrahler und Flutlichtscheinwerfer erhellen das Camp und lassen Erinnerung an das Gefangenenlager aus Homefront aufkommen. Nach den kurzen Marsch trifft sich Mitchell dann mit Kamerad Gideon, die beide auf ihr Schwebemotorrad aufsatteln und auf Kontrolle in das abgeriegelte Detroit surren. Im mittlerweile strömenden Regen schweben sie durch geflutete Straßen, in denen allmählich die Pflanzen die Hoheit über die Stadt erlangen.

Call of Dead Space

Als die Autopilot-gesteuerten Hovermopeds an einer Schule stoppen und die Soldaten daraufhin nur im Licht der Maschinenpistolleuchte durch die feuchten Gänge des Gebäudes marschieren, ist tatsächlich ruhig, besinnlich und etwas unheimlich. Und wenn der Blick plötzlich auf mehrere tote Körper fällt, kommt tatsächlich ein Gefühl von Metro 2033 oder Dead Space auf. Nicht unschuldig daran ist wohl auch Sound-Designer Don Veca, der dereinst für die Gruselstimmung auf der Ishimura verantwortlich war. Es knistert und raschelt, ein Knacken lässt aufschrecken. Schon toll.

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Advanced Warfare wird primär für PC, Xbox One und PS4 entwickelt. Die Fassung für die alten Konsolen entsteht bei einem externen Studio. Welches, ist noch geheim.
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Im Verlauf der Einzelspielerkampagne soll es immer wieder ein solches Wechselspiel zwischen Adrenalin-Touren und ruhigeren Abschnitten geben, die sich gegenseitig in die Hände spielen. Sei es nun, dass auf den Schulausflug eine wilde Verfolgungsjagd samt Kugelhagel mit der KVA und Rettung durch einen mysteriösen Trupp von Soldaten folgt, oder eben fest eingeplante Sprünge über fahrende Züge und die Zerstörungen von weiteren Wahrzeichen.

Dazu werden natürlich Spinnenbein-Panzer bekämpft, Hubschrauber abgeschossen, Jets und U-Boote gesteuert, im Tieflug an Steilküsten vorbei gezischt, Gefechte inmitten belebter Innenstädte ausgetragen und mit den dicken Energiegeschützen eines Schlachtschiffs herumgebolzt. Dabei scheucht euch Advanced Warfare, wie bekannt, von den USA aus auch nach Nigeria, Griechenland und weitere Szenerien rund um die Welt. Ist eben immer noch Call of Duty.

Mein Freund, der Exo-Anzug

Nach jeder einzelnen Mission wird es möglich sein, Mitchells Exo-Anzug mit gesammelten Punkten weiter auszubauen und anzupassen. Magnet-Handschuhe, ein Tarnsystem und ein Schwebemodus gehört ebenso dazu wie die Möglichkeit zu Super-Sprüngen, Zeitlupen-Ballerei und die Option, sich direkt in eine Deckung katapultieren zu lassen. Fraglich nur, wie frei und flexibel sich diese Features auswählen und freischalten lassen. Doch ist das Exoskelett natürlich nicht die einzige Spielerei. Granaten lassen sich vor dem Werfen auf Sofort-Explosion, Näherungs-Detonation oder eben einen Sensor-Modus einstellen, der Gegner in Mitchells Augmented-Reality-Sicht auch durch Wände und über mehrere Ebenen hinweg als rote Schatten sichtbar macht.

Dazu kommen freilich noch die Waffen, die deutlich näher an der Realität angelehnt sein sollen als ihre Black-Ops-2-Kollegen. Außerdem habe man da selbstredend noch viel mehr in petto, über das man aber noch nicht so wirklich sprechen wolle. Bei alldem, so Sledgehammer, habe man sich stets von Experten, Wissenschaftlern und Militärs beraten lassen, um eine tatsächlich realistische Vision der Zukunft abzuliefern. Abgesehen scheinbar von den Schwebe-Motorrädern... aber sei's drum.

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Voll Zukunft, mit Hover-Motorrädern und so!
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Tatsächlich muss man gestehen: die ersten Eindrücke von Advanced Warfare gefallen und machen Mut. Sledgehammer Games traut sich offensichtlich, eine ganz persönliche Note in die Serie einfließen zu lassen, die große Marke aus einer leicht neuen Perspektive zu betrachten und dabei dennoch die Essenz zu wahren. Denn natürlich bleibt Advanced Warfare ein Call of Duty. Auch wenn die Story ausgefeilter ausfallen mag als bei den Vorgängern, ist schon jetzt abzusehen, was wohl passieren wird: es scheint vorprogrammiert, dass sich Atlas als verschwörerischer Drahtzieher des Bösen enttarnt und Mitchell sich gegen seinen Arbeitgeber wendet.

Leider ist es auch entzaubernd, dass Strickmützenträger Mitchell ein Universalgenie sein soll; er problemlos jedes Fahrzeug und Fluggerät steuern kann. Aber das ist ein Makel, den Sledgehammer Games hinnehmen muss, wenn es eine geradlinige Geschichte erzählen und gleichzeitig das sprunghafte und überdrehte Flair wahren will.

Letztlich bleiben aber natürlich auch noch einige Fragen. Wird die Kampagne endlich wieder etwas in die Länge gehen? Wie steht's eigentlich um den Mehrspieler-Part – wird auch der einer Generalüberholung unterzogen?

So oder so: Advanced Warfare scheint ein Schritt in die richtige Richtung und ein guter Schuss frischen Blutes in die zuletzt doch etwas ausgelaugte Dauerfeuer-Kriegsgetöse!