Nicht jeder Soldat wird in das 22. Regiment der britischen SAS (Special Air Service) aufgenommen. Einer Spezialeinheit, für die man besondere Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringen muss. Doch als ein gewisser MacTanish, Codename "Soap", erhält man in Call of Duty 4: Modern Warfare auch ohne aufwändige Schulung Zugang zu dieser Elitetruppe und wird Mitglied eines verdeckt arbeitenden Squad.

Mit den Teamkameraden an der Seite kämpft ihr euch in der aktuellen Ausgabe des Actionspiels nicht erneut durch die Schlachten des Zweiten Weltkriegs, sondern geht gegen aktuelle Bedrohungen des Weltfriedens an und erlebt dabei Gefechte von bisher kaum gekannter Intensität.

Zweigeteilter Dreiteiler
Wie aus den vorherigen Episoden der Shooter-Serie bekannt, geht ihr auch in Call of Duty 4 immer im Team vor. Niemals spielt ihr den einsamen Helden, der die Welt im Alleingang rettet - schließlich will das Spiel den Krieg möglichst authentisch wiedergeben. Und in der Realität gibt es solcherlei Heldentum nicht. Helden liegen auf dem Friedhof.

Call of Duty 4: Modern Warfare: Bild 1Immer beim Team bleiben!Die Story der dreiteiligen Singleplayer-Kampagne ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt, die jedoch geschickt in einem packenden Finale münden. Auf der einen Seite wird die Geschichte des bereits erwähnten "Soap" erzählt, andererseits schlüpft ihr in die Rolle des US Marines Paul Jackson und gelangt auf diese Weise in ein die halbe Welt umspannendes Komplott um Bürgerkrieg, Terrorismus und Nuklearwaffen.

Auch wenn der Einzelspieler-Modus im normalen Schwierigkeitslevel in nur ca. fünf Stunden durchgespielt werden kann, vermittelt er aufgrund seiner höchst intensiven Erzählstruktur und Präsentation ein unglaublich eindringliches Erlebnis, das unter die Haut geht, teilweise aber auch fast schon grenzwertig ist. Dann nämlich, wenn die Action so extrem realitätsnah ist (etwa beim Einsatz im Gunship AC 130), dass man sich fragt, ob ein Spiel das Töten überhaupt so realistisch darstellen sollte. Ob man über die (Un-)Moral des Tötens bei einem Videospiel nachdenken möchte, wenn beispielsweise über Abschüsse gejubelt wird, bleibt aber wohl jedem selbst überlassen - fragwürdig erscheint es gelegentlich schon.

12.11.2007
9 Kommentare

Kommentare 9

17.03.2010 20:20
Dein Kommentar:
#neu
Turbo 19.12.2007 14:38 Zitieren
Das das Spiel zu real ist ist wie ja schon angesprochen NICHT negativ - im Gegenteil. Mir gefällt bei CoD die unheimlich dichte Atmosphäre die durch Sound und Grafik noch einen aufgesetzt bekommt. Besonders in der Prolog-Missi als das Schiff sinkt oder die interaktiven Videosequenzen sind genial!! Empfehle jedem sich das Spiel zu kaufen. Für mich DAS PC-Spiel 2007!
Shizanu 30.11.2007 16:30 Zitieren
Ich verstehe nicht, warum real=kriegsverherrlichend ist?
SirGalleLIVE 28.11.2007 18:42 Zitieren
HOHOHO
Schergenmeister 14.11.2007 09:14 Zitieren
Contra: "Teilweise schon zu real"
Sehr geile verdeckte Kaufempfehlung - Wollen wir das nicht genau haben? Hab ich nicht wirklich nen Problem mit *g*
Utzinator 13.11.2007 15:38 Zitieren
Die Sequenz am Anfang, fahrt durch die Wüste, Leute an der Mauer erschossen, tritt gegen die Figur... da dachte ich "gleich kommen die Ammis und retten mich" - Klische nicht erfüllt... Mal sehen wie es nach der Hubschrauberlandung weiter geht. Toll, dass selbst mein PC das mitmacht. Tolles Spiel
Bloodwalker 12.11.2007 22:15 Zitieren
Das Spiel ist echt der Hammer. So ein gutes Spielerlebnis hab ich lange nicht gehabt. Der negativ Punkt das es zu real ist stört mich ein wenig. Ich kann Kriegsspiele die wenig bis keine Realitär haben nicht leiden. Das ist echt top das Spiel.
Ðrac 12.11.2007 16:49 Zitieren
also mir steckte an einigen stellen wirklich ein kloß im hals...die szene in der man nach dem nuklearschlag sterbend aus dem helikopter klettert werd ich so schnell nicht vergessen ....
Florian 12.11.2007 14:59 Zitieren
Auf so ein Spiel habe ich gewartet. Lieber ein wenig kürzer die Kampagne, aber dafür bitte so intensiv für Call of Duty 4. So ein Spielerlebnis hatte ich seit Half-Life nicht mehr. Wenn solche Spiele nicht verloren gehen, dann spiele ich sicherlich noch bis ich alt und gebrechlich bin ;-).
Fa 12.11.2007 13:36 Zitieren
Also negativ : zu real finde ich überhaupt nicht, es ist ein Spiel das den krieg so wie er ist darstellen soll und das ist gut so. Er wird Brutal und Unfair dargestellt und das ist es was CoD ausmacht. real ist gut.
Nedzad Hurabasic Nedzad HurabasicRedakteurFazitMehr Inhalte des Autors

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