Nicht jeder Soldat wird in das 22. Regiment der britischen SAS (Special Air Service) aufgenommen. Einer Spezialeinheit, für die man besondere Qualifikationen und Fähigkeiten mitbringen muss. Doch als ein gewisser MacTanish, Codename "Soap", erhält man in Call of Duty 4: Modern Warfare auch ohne aufwändige Schulung Zugang zu dieser Elitetruppe und wird Mitglied eines verdeckt arbeitenden Squad.
Mit den Teamkameraden an der Seite kämpft ihr euch in der aktuellen Ausgabe des Actionspiels nicht erneut durch die Schlachten des Zweiten Weltkriegs, sondern geht gegen aktuelle Bedrohungen des Weltfriedens an und erlebt dabei Gefechte von bisher kaum gekannter Intensität.
CoD4 bietet ein kurzes, aber ungemein intensives Spielerlebnis. Die Multiplayer-Gefechte sind definitiv Referenzklasse.FazitWie aus den vorherigen Episoden der Shooter-Serie bekannt, geht ihr auch in Call of Duty 4 immer im Team vor. Niemals spielt ihr den einsamen Helden, der die Welt im Alleingang rettet - schließlich will das Spiel den Krieg möglichst authentisch wiedergeben. Und in der Realität gibt es solcherlei Heldentum nicht. Helden liegen auf dem Friedhof.
Immer beim Team bleiben!Die Story der dreiteiligen Singleplayer-Kampagne ist in zwei Erzählstränge aufgeteilt, die jedoch geschickt in einem packenden Finale münden. Auf der einen Seite wird die Geschichte des bereits erwähnten "Soap" erzählt, andererseits schlüpft ihr in die Rolle des US Marines Paul Jackson und gelangt auf diese Weise in ein die halbe Welt umspannendes Komplott um Bürgerkrieg, Terrorismus und Nuklearwaffen.
Auch wenn der Einzelspieler-Modus im normalen Schwierigkeitslevel in nur ca. fünf Stunden durchgespielt werden kann, vermittelt er aufgrund seiner höchst intensiven Erzählstruktur und Präsentation ein unglaublich eindringliches Erlebnis, das unter die Haut geht, teilweise aber auch fast schon grenzwertig ist. Dann nämlich, wenn die Action so extrem realitätsnah ist (etwa beim Einsatz im Gunship AC 130), dass man sich fragt, ob ein Spiel das Töten überhaupt so realistisch darstellen sollte. Ob man über die (Un-)Moral des Tötens bei einem Videospiel nachdenken möchte, wenn beispielsweise über Abschüsse gejubelt wird, bleibt aber wohl jedem selbst überlassen - fragwürdig erscheint es gelegentlich schon.
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