Call of Duty 4: Modern Warfare – Test

PC | XBox 360

Der Krieg im Wohnzimmer: Modern Warfare perfektioniert die Weltkriegs-Shooter.

9
von Nedzad Hurabasic, 12. November 2007 11:48 Uhr

Wichtig ist immer, dass man mit dem "Kopf durch die Wand" kaum einmal zum Erfolg kommt, da man sonst in Sekundenschnelle in seine Einzelteile zerlegt wird. Die KI-Soldaten sind nämlich nicht nur deutlich in der Überzahl, sie feuern auch alle wie Scharfschützen auf euch, was vor allem im Modus „Veteran“ einer Nerven zerfetzenden Belastungsprobe gleichkommt und die Intensität des Geschehens noch einmal deutlich erhöht. Besonders auffällig ist auch diesmal der häufige Einsatz der Handgranaten; teilweise hat man wirklich das Gefühl, dass ein wahrer Regen dieser Sprengsätzen vor unseren Füßen landet und den Fortschritt ein ums andere Mal verhindert - Wahnsinn!

Unglaublich intensiv

Verschnaufpausen werden euch höchstens dann gestattet, wenn ihr diese selber einlegt, denn das Spiel peitscht euch gnadenlos nach vorne. Einen Rückwärtsgang gibt es genauso wenig wie Backtracking und trotzdem fällt einem nur selten direkt auf, wie geradlinig, ja sogar streng linear, die Levels aufgebaut sind. Das wird möglich, weil euch Infinity Ward oft scheinbar mehrere Lösungsmöglichkeiten offen lässt. So könnt ihr versuchen, den direkten Beschuss des Feindes zu umgehen und ihn an der Flanke zu packen oder euch durch Häuserruinen arbeiten.

Screenshot zu: Der Krieg im Wohnzimmer: Modern Warfare perfektioniert die Weltkriegs-Shooter.Da braucht man schon 3-Wetter-Taft!

Leichter wird es dadurch aber kaum, denn das Soldatenleben in CoD4 ist nicht weniger gefährlich geworden, seit man nun auch durch dünne Wände oder Objekte ballern kann. Vermeintliche Deckung erweist sich auf diese Weise nämlich oft genug als poröses Mauerwerk, das feindliche Kugeln nicht aufzuhalten vermag. Auf diese Weise wird die ohnehin schon dichte Atmosphäre der ständigen Bedrohung noch weiter gesteigert.