Call of Duty 4: Modern Warfare – Test

PC | XBox 360

Der Krieg im Wohnzimmer: Modern Warfare perfektioniert die Weltkriegs-Shooter.

9
von Nedzad Hurabasic, 12. November 2007 11:48 Uhr

(Un-)Moral des Tötens

Doch zurück zum Spiel. Entwickler Infinity Ward, der mit dem vierten Teil wieder die Produktion übernommen hat, gelingt es, eine Atmosphäre der ständigen Bedrohung zu kreieren, bei der euer virtuelles Leben in jeder Sekunde in Gefahr ist. Ständig erwischt man sich dabei, geduckt um Häuserecken, halb zerschossene Mauern, Vehikel oder andere Schutz bietende Objekte zu schleichen.

Screenshot zu: Der Krieg im Wohnzimmer: Modern Warfare perfektioniert die Weltkriegs-Shooter.Die Ruhe vor dem Sturm.

Die Kulisse ist dabei höchst abwechslungsreich gestaltet worden und die Auseinandersetzungen führen euch von russischen Bauernhäusern und einsamen, radioaktiv verstrahlten Städten bis hin zu unübersichtlichen, chaotischen Städten auf der arabischen Halbinsel. Die Farbgebung pendelt geschickt zwischen warmen und kalten Tönen, sodass man allein schon anhand dieser Merkmale erkennen kann, in welchem Spielabschnitt die Kämpfe stattfinden.

Auch die Schlachten laufen nicht nach einem gleichförmigen Muster ab, immer wieder ändern sich die Umstände eurer Einsätze. Während ihr euch häufig einer wahren Flut von Feinden entgegenstemmt, die ganz CoD-mäßig erst endet, wenn ihr gewisse Kontrollpunkte erreicht, ist bei anderen Missionen eher gefordert, dass ihr euch leise hinter die feindlichen Reihen schleicht und eure Aufgaben still und leise erledigt - etwa als mit modernster Technologie getarnter Scharfschütze.