Im Dezember 2017 ging ein Anruf bei der Polizei in Wichita ein. Angeblich sollte ein Mann Geiseln in einem Haus halten. Die Beamten stürmten das Haus und erschossen dabei den unschuldigen und ahnungslosen Bewohner, der das Opfer eines Swatting-Anrufs geworden war.

Dieser Anruf stammte von Tyler Barriss, mittlerweile 26 Jahre alt, der mit einem anderen Spieler in Call of Duty: WW2 angeeckt war. Dabei ging es um eine Wette mit dem Betrag von 1,50 Dollar. Die Diskussion artete aus und wurde hitzig, sodass Barriss einen Swatting-Anruf bei der vermeintlichen Adresse des anderen Spielers versuchte. Dieser wohnte aber nicht bei der angegebenen Adresse. Stattdessen trafen die Beamten auf den 28-jährigen Andrew Finch, der aufgrund der Schussverletzungen starb.

Die Strafe steht fest

Der Swatting-Anruf wurde durch eine Wette in Call of Duty ausgelöst.

Nun wird Barriss für 20 Jahre ins Gefängnis wandern. Barriss hatte sich im vergangenen Jahr zu 51 Anklagepunkten, darunter auch zusätzliche Bombendrohungen, schuldig bekannt. Der Polizist, der Finch erschossen hatte, wurde nicht angeklagt. Allerdings klagt die Familie des jungen Mannes aufgrund des Vorfalls noch gegen die Stadt.