Die Macher von Call of Duty müssen sich einem Rechtsstreit gegenüberstellen. Der amerikanische Autohersteller AM General verklagt Activision aufgrund angeblich verletzter Markenrechte. So sollen die Macher des Shooters über mehrere Jahre hinweg ohne Erlaubnis die Fahrzeuge in ihren Spielen genutzt haben.

Genauer gesagt geht es hier um den sogenannten "Humvee" (eigentlich: HMMWV, High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle, der umgangssprachlich als Humvee bezeichnet wird), ein Militärfahrzeug, das seit 1985 bei AM General hergestellt wird. Activision soll dieses Fahrzeug in mehreren Teilen der Call-of-Duty-Reihe genutzt haben, ohne sich die Rechte dafür beim Hersteller zu besorgen. Der Erfolg des Shooters, so der Autokonzern, wurde "auf Kosten von AM General und Konsumenten erzielt, die dachten, dass AM General Lizenzen für die Spiele erteilt hätte oder in irgendeiner Weise mit ihnen oder der Entwicklung verbunden wäre."

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Der Streit soll schon seit mehr als einem Jahr laufen. Außergerichtliche Einigungen sind nun aber vom Tisch. Auf Nachfrage der Seite Reuters wollten die Verantwortlichen bei Activision keine Aussage über aktuelle Rechtsstreits tätigen. Um welche Summe es im Falle der Markenrechtsverletzungen geht, steht nicht fest.