Fans frei befahrbarer Großstädte waren bislang bei Need for Speed gut aufgehoben. Da die städtischen Straßen bei Pro Street geschlossen und durch abgesperrte Areale ersetzt wurden, suchen Streetracer nach guten Alternativen. Mit Burnout Paradise erwartet uns zu Beginn des nächsten Jahres ein Arcaderacer, bei dem euch alle Freiheiten gegeben werden. Wir machten Paradise City unsicher und liefern einen ersten Fahrbericht.

Burnout Paradise - Rasen in Big SurIsland11 weitere Videos

Ein Paradies für Arcadefans!

Sämtliche Burnout-Teile waren in der Vergangenheit beispielhaft für ausgereiftes Spieldesign. Egal ob auf Konsolen oder Handhelds, das Gameplay konnte stets begeistern. Da die Entwickler von „Criterion Games“ mit „Burnout 3: Takedown“ bereits das Maximum aus dem Spielkonzept herausgeholt haben und Stillstand bekanntlich Rückschritt bedeutet, wird die Serie mit „Burnout Paradise“ komplett revolutioniert.

Burnout Paradise - Das sind ja paradiesische Aussichten: Die Burnout-Serie könnte mit dem neuesten Teil selbst Rennmuffel begeistern.

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 50/531/53
Die detaillierte Umgebung von Paradise City lädt zum Cruisen ein.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

So verabschieden sich die Entwickler von isolierten Einzelevents, einem langweiligen Punktesystem und vorgefertigten Crash-Kreuzungen. Bei Fans der Serie stellen sich angesichts dieser Einleitung vermutlich sämtliche Nackenhaare auf, doch wir können bereits Entwarnung geben. Die Entwickler sind auf dem besten Weg, Altbewährtes mit erfrischend neuen Elementen zu verknüpfen.

Die größte Neuerung gegenüber den Vorgängern ist die komplette Bewegungsfreiheit in der rund 30 Quadratkilometer großen, virtuellen Metropole „Paradise City“. Passend zum Namen handelt es sich dabei tatsächlich um eine paradiesische Großstadt: Herrliche Küsten- und Berglandschaften sorgen neben den schicken Lichteffekten für malerische Kulissen, die abseits der Hauptverkehrsstraßen auch mal zu Spazierfahrten einladen.

Wem das nicht passt, der darf natürlich mit voller Wucht aufs Gaspedal latschen und die Kolben seines Boliden in Bewegung versetzen. Zu Beginn wird euch eine Fahrerlizenz ausgestellt, die ihr mit Hilfe der Xbox-Live!-Kamera durch ein Portrait eurer Visage verzieren könnt. Ab sofort steht euch Paradise City bereits in vollem Umfang zur Verfügung. So können sogar Anfänger ab der ersten Minute jede Ecke der sehenswerten Stadt auskundschaften. Für die Teilnahme an den Rennen bedarf es jedoch häufig spezieller Fahrzeuge, die ihr durch erfolgreiches Abschneiden in anderen Rennwettbewerben freischalten könnt.

Packshot zu Burnout ParadiseBurnout ParadiseErschienen für PS3, Xbox 360 und PC kaufen: Jetzt kaufen:

Jagd nach neuen Boliden

Habt ihr ein Fahrzeug in einem Rennevent aktiviert, könnt ihr es ab sofort auf den Straßen von Paradise City finden. In alter Jägermanier macht ihr euch nun auf die Suche nach eben diesem Fahrzeug und bringt es durch einen klassischen „Takedown“ zur Strecke. Wie beim Vorgänger nehmt ihr dazu die Verfolgung auf und rammt den Kontrahenten mit einem beherzten Lenkmanöver zum Beispiel gegen die Leitplanke oder in den Gegenverkehr.

Burnout Paradise - Das sind ja paradiesische Aussichten: Die Burnout-Serie könnte mit dem neuesten Teil selbst Rennmuffel begeistern.

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden3 Bilder
Mit Boost in die Kurve, ein Partikelsystem sorgt für schöne Effekte.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Ist die Aktion geglückt, könnt ihr jederzeit in das neu verfügbare Fahrzeug umsteigen. Unterwegs gelten die altbekannten Regeln: Wer im Gegenverkehr unterwegs ist oder riskante Fahrmanöver zeigt, füllt seine Boosterleiste, die neuerdings auch einfach mit der Durchfahrt einer Tankstelle gefüllt werden kann. Ein interessantes Element der Burnout-Teile waren stets die Massenkarambolagen auf den Crash-Kreuzungen. Auch dieses Feature wurde von den Entwicklern nahezu perfekt in das neue Spielkonzept integriert.

Effektvolle Zerstörung

Statt sich an vorgefertigten Szenarien auszutoben, könnt ihr jederzeit und überall per Knopfdruck in den Crashmodus schalten und dabei soviel Schaden wie möglich anrichten. Solltet ihr also beim Cruisen durch Paradise City an eine stark befahrene Kreuzung kommen, steht es euch jederzeit frei, die Verkehrsteilnehmer mit Vollgas aus dem Weg zu räumen. Ein Markenzeichen der Burnout-Spiele war und ist das hervorragende Schadensmodell. Hier macht auch der neueste Teil keine Ausnahme.

Burnout Paradise - Das sind ja paradiesische Aussichten: Die Burnout-Serie könnte mit dem neuesten Teil selbst Rennmuffel begeistern.

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 50/531/53
Schicke Lackierungen lassen die Fantasiefahrzeuge in bunten Farben erstrahlen.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Sobald ihr in einen heftigen Crash verwickelt seid, schaltet das Spiel in eine Außenperspektive und stellt den Zusammenprall verlangsamt dar. Dabei lässt sich beobachten, wie sich Bleche verformen, der Lack beschädigt wird und sich ganze Fahrzeugteile verabschieden. Grandios sind auch die realistischen Knautschzonen, die dazu führen, dass sich beispielsweise die Frontpartie eures Flitzers bei einem Frontalaufprall komplett zusammen faltet. Komplexe Berechnungen lassen Wrackteile und Fahrzeuge physikalisch korrekt durch die Luft wirbeln. Ähnlich wie bei „Test Drive Unlimited“ habt ihr auch bei „Burnout Paradise“ jederzeit die Möglichkeit, direkt aus dem Spiel heraus Online Challenges anzunehmen.

Paradiesisch schönes Arcaderennspiel mit einer Mixtur aus frischem Konzept und altbewährten Elementen!Ausblick lesen

Dazu betätigt ihr einfach kurz das Steuerkreuz und schon habt ihr vollen Zugriff auf Herausforderungen anderer Spieler, deren Anforderungen ihr erfüllt. Alternativ dürft ihr auch selbst jederzeit ein Rennen planen, in dem ihr auf einer Stadtkarte Start, Ziel und Checkpoints festlegt. Neben normalen Rennevents, die größtenteils den Wettbewerben vorheriger Burnout-Teile entsprechen, spielen neuerdings auch Stunts eine große Rolle. Dank zahlreicher Rampen, die ihr in Paradise City findet, stellen weite Sprünge samt Rollen, Spins und anderen Kunststücken kein Problem dar und werden vom Spiel entsprechend honoriert.