Die US-Wahlkämpfe gleichen seit Jahren eher einer Medienschlacht, als politisch korrektes Wahlverhalten. Da anscheinend immer nach neuen Wegen der Publikation gesucht wird, wurde die Videospielindustrie als neuer Werbeträger entdeckt.


Getroffen hat es das Spiel Burnout Paradise, bei dem man bei Fahrten durch die malerischen Kulissen plötzlich Obama-Plakate sichten wird. Holly Rockwood, Director of Corporate Communications bei Electronic Arts, erklärte, dass das Obama-Wahlkampfteam für die Ingame-Werbung in dem Spiel bezahlt hat.

Electronic Arts erlaubt laut Rockwood das Werben eines glaubwürdig politischen Kandidaten, wie es auch die meisten TV-Sender oder Zeitschriften tun. Sie distanziert EA allerdings vom Inhalt und gibt an, dass die gezeigte Werbung in keinster Weise die politische Einstellung von EA oder des Entwicklerteams zeigt.

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